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Beschreibung
Um bei der Nabenschaltung das Ritzel zu wechseln, entfernt zuerst Mutter und Beilagscheibe mit Nase. Sicherungsclip – Punkte aufeinander, Oberteil abnehmen. Schaltarm rütteln, runter. Abdeckung runter. Sicherungsring – mehrere Kerben, mit Schlitzschraubendreher anhebeln, einseitig nach oben. Clip ist geschlitzt/offen. Vorsicht: Clip kann entgegenspringen. Ritzel entnehmen.
Montage: Anlageflächen auf Nabe putzen – Dreck verhindert Montage. Ritzel gekröpft – Kröpfung nach außen. Sicherungsring einseitig festhalten, einheben. Ring ordentlich reinrutschen. Bauteile putzen. Plastikring, Schaltarm putzen – auseinanderlegbar. Gelbe Markierungen auf Nabe und Ritzel übereinander. Sicherungsring mit Punkt übereinander, verdrehen. Beilagscheibe mit Nase – Richtung zur anderen Seite (Nase gleiche Richtung). Bremsarm und Arm in Flucht. Bei Fehler: Arm demontieren oder Nase nach hinten drücken, Mutter anfädeln.
Zielgruppe sind Besitzer von Nexus-Nabenschaltungen. Relevant für Suchanfragen wie „Nexus Ritzel wechseln“, „Nabenschaltung Ritzel“, „Nexus Ritzel“, „Nabenschaltung Ritzel wechseln“ und „Shimano Nexus Ritzel“.
Zusätzliche Infos
- Demontage: Mutter, Beilagscheibe. Sicherungsclip (Punkte). Oberteil, Schaltarm, Abdeckung. Sicherungsring anhebeln.
- Montage: Anlageflächen putzen. Ritzel gekröpft, Kröpfung außen. Sicherungsring. Markierungen übereinander.
- Beilagscheibe: Nase in gleiche Richtung wie andere Seite.
- Bremsarm: In Flucht. Nase nach hinten, Mutter anfädeln.
- Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.
Transkript (bereinigt)
Um bei der Nabenschaltung das Ritzel zu wechseln, entfernt zuerst mal Mutter und die Beilagscheibe mit Nase. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zu diesem Thema zu bekommen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.
Jetzt hast du hier so einen Sicherungsclip – den drehst du einmal, dass die Punkte aufeinander stehen. Dann kannst du das Oberteil schon abnehmen. Hier ist ein bisschen Dreck drin – das kann ein bisschen hakeln, geht aber im Endeffekt ganz einfach. Dasselbe Spiel hier mit dem Schaltarm – auch einmal rütteln, dann geht er runter. Und jetzt sind wir fast schon am Ritzel.
Nimmst du dir so einen flachen Schraubendreher – hier oben drauf ist noch mal so eine Abdeckung, die auch runter. Jetzt – wahrscheinlich schwer zu erkennen – hier ist so ein Sicherungsring drauf, und es sind einmal rundrum mehrere Kerben verteilt. Mit dem richtigen Schlitzschraubendreher kannst du in die Kerbe reingehen und den Ring anhebeln. Dann ist es meistens einfacher, mit einem zweiten noch ein bisschen mitzumachen und den Clip erst mal auf einer Seite nach oben zu bringen. Wichtig: Der ist auf einer Seite natürlich geschlitzt und offen – sonst wird es nicht funktionieren. Und hier ist mir jetzt schon entgegengesprungen – schaut drauf, dass der natürlich nicht nach oben fliegt und euch ins Gesicht fliegt.
Jetzt könnt ihr euer Ritzel entnehmen – und habt's im Endeffekt schon in der Hand. Verbau wieder hier dasselbe Ritzel wie vorher – und das muss unbedingt geputzt werden. Zähne sind mir jetzt gerade egal – es geht um die Anlageflächen auf der Nabe. Ich habe das schon gehabt, dass da ein bisschen Dreck zwischen lag und dann sich das einfach nicht mehr montieren ließ – weil hier zwischen den Bauteilen relativ wenig Abstand ist. So, die Fläche ist gereinigt. Dasselbe mache ich natürlich auch mit der Nabe. Kann ich mein Ritzel wieder aufbringen.
Schaut mal – Ritzel ist gekröpft. In der Regel kommt die Kröpfung nach außen. Kann ich das hier wieder aufsetzen. Habe hier wieder mal einen Sicherungsring – den halte ich immer erst mal einseitig fest, hebele diesen ein. Und jetzt hier wichtig: Schaut mal, der Ring ist noch nicht richtig drin. Dann gucken, dass alle Seiten ordentlich wieder reinrutschen – soll ja am Ende auch wieder fest sein. Die ganzen anderen Bauteile schrubbe ich natürlich auch mal kurz ab.
Einmal hier wieder den Plastikring aufsetzen – und dann vor allem auch hier diesen Schaltarm mal putzen. Den könnt ihr auch so auseinanderlegen – der ist nur so ineinander gedreht. Auch hier mal putzen – dann sieht man auch gleich die Markierungen wieder besser. Kann ich das auch einmal wieder zusammensetzen.
Jetzt hat man hier auf der Nabe auch Markierungen – die ist auch gelb. Werdet ihr jetzt fast nicht erkennen können – seid ihr aber vor der Nabe, dann seht ihr das schon. Und hier habe ich eben auch meine gelben Markierungen auf der Innen- und Außenseite – und die bringe ich jetzt erst alle übereinander. Dann habe ich hier wieder einen Sicherungsring mit dem Punkt – hier habe ich auch gelben Punkt, auch hier übereinander. Und dann einmal verdrehen – und schon ist das ganze Teil wieder zusammengebaut.
Am Anfang haben wir dieses Teil hier runtergenommen – und das sorgt dafür: Je nachdem wie ich das verbau, kann ich nämlich nur so rum oder so rum machen, wie die Nabe im Rahmen steht. Zur Orientierung können wir auf die andere Seite schauen – hier ist nämlich auch so eine Scheibe mit einer Nase. Und die Nase muss in dieselbe Richtung zeigen.
Und schaut – jetzt habe ich mit Absicht einen Fehler gemacht. Der hintere Bremsarm und der Arm stehen einmal entgegengesetzt – und die waren vorher ja in Flucht gestanden. Das ist nicht weiter schlimm. Entweder demontiert ihr noch mal den Arm, bringt ihn in die richtige Richtung – der lässt sich nämlich in zwei Richtungen montieren. Oder geht her, drückt hier einmal die Nase nach hinten – könnt ihr auch die Mutter schnell anfädeln. Und auf der Gegenseite macht ihr dasselbe Spiel noch mal und dreht das Teil einmal rum. Wie der Bremsarm steht, ist relativ egal – den kann man hinten noch ein bisschen verdrehen.
Wenn wir dann das Hinterrad wieder montiert haben – – dazu habe ich bereits ein Video gemacht – das findet ihr auf juliusfahrrad.de