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Kette wechseln (lange Anleitung)

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos: 

Kette wechseln. Komplette Anleitung für Kettenschaltungen.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Kette am Fahrrad wechseln – Anleitung mit Kettennieter und Kettenschloss

In diesem Video wird gezeigt, wie du die Fahrradkette am eigenen Rad wechselst: von der Demontage der alten Kette über die Auswahl der passenden Ersatzkette bis zur Montage und dem korrekten Verschluss. Der Fokus liegt auf praxisnahen Tipps für Kettennieter-Bedienung, richtiges Kürzen anhand der Gliederanzahl und die zwei gängigen Verschlussarten – Nietstift und Kettenschloss.

Maßgeblich für die Kettenwahl ist die Ritzelanzahl hinten (z. B. 11-fach). Bei modernen Schaltungen, besonders bei bestimmten Antriebssystemen, muss die Kette zusätzlich zur gesamten Schaltung passen. Beim Kürzen unterscheidet sich die Vorgehensweise: Bei der Nietstift-Variante übernimmst du die Gliederanzahl der alten Kette eins zu eins; bei der Kettenschloss-Variante enden zwei Innenlaschen plus das Schloss. Vor dem Aufsetzen sollten Ritzel und Antrieb gereinigt sein. Häufige Fehler: Kette über die Blechnase am Schaltwerk legen, falsche Laufrichtung ignorieren oder die Nietstelle überdrehen.

Am Ende prüfst du, ob die Nietstelle flexibel ist und die Kette sich frei bewegt. Bei Kettenschloss-Variante muss der Pfeil in Zugrichtung zeigen; das Schloss wird durch kräftiges Treten in die oberste Position gezogen und rastet ein.

Zusätzliche Infos

  • Reparaturart: Fahrradkette wechseln (Demontage, Kürzen, Montage, Verschluss)
  • Fahrradtyp: Allgemein (Rennrad, MTB, Trekking – je nach Schaltung)
  • Kettenwahl: Ritzelanzahl hinten entscheidend (z. B. 11-fach); bei modernen Systemen auch Kompatibilität zur Schaltung/Serie prüfen
  • Werkzeuge: Kettennieter, ggf. Kettenschlosszange, Spitzzange (Nietrest abbrechen)
  • Verschlussarten: Nietstift (Innen- + Außenlasche) oder Kettenschloss (zwei Innenlaschen, ersetzt eine Außenlasche)
  • Typische Probleme: Falsche Kette gewählt, Kette an Gesamtlänge statt Gliederanzahl gekürzt, günstiger Kettennieter falsch bedient, Kette über Schaltwerk-Blechnase gelegt, steife Nietstelle, Kettenschloss falsch herum montiert
  • Kürzen: Alte Kette als Referenz; Gliederanzahl zählen, nicht Gesamtlänge; bei Kettenschloss ggf. Außenlasche an gekürzter Kette entfernen
  • Montage: Schaltwerk nach außen, Umwerfer nach innen; Laufrichtung beachten (Beschriftung nach außen); Kette unteres Ritzel → obere Schaltrolle → Umwerfer → Kettenblätter → Schaltwerk (unter Blechnase)
  • Sicherheitshinweise: Haftungsausschluss bei Eigenreparatur; Kettennieter: Kette an Rückseite anlegen, Niet sauber zentrieren; Niet nicht überdrehen; alte Kette als Reserve behalten
  • Weiterführend: Antrieb reinigen vor Montage – siehe juliusfahrrad.de

Transkript

Möchtest du bei deinem Fahrrad die Kette wechseln? Dann schau das kurze Video bis zum Ende an, um viele Tipps zu dem Thema zu bekommen.

Falls ihr selbst Hand anlegt, beachte diesen Haftungsausschluss. Zu Beginn entfernen wir die alte Kette. Das geht entweder wie hier mit einem Kettennieter oder, falls deine alte Kette ein Kettenschloss hat, auch mit einer Kettenschlosszange. Wir machen das jetzt mal mit dem Kettennieter – den werden wir nämlich sowieso gleich brauchen, um die neue Kette zu kürzen. Zuerst schauen wir uns die Kette mal an. Wir brauchen nämlich so ein ganz normales Kettenglied. Ein Kettenschloss sieht etwas anders aus – in dem Fall haben wir hier sogar eins. So sieht das Kettenschloss aus. An dem wollen wir nicht nieten, wir wollen ein normales Kettenglied.

Dann müssen wir uns kurz einen Kettennieter anschauen. Die gibt's in verschiedenen Varianten. Meiner hat hier jetzt so ein Schieberchen – der ist relativ einfach in der Bedienung. Es gibt aber auch vor allem günstige Kettennieter: Wenn man die falsch bedient, gehen die recht schnell kaputt. Wichtig ist immer, dass die Kette an der Rückseite anliegt. Dieses Schieberchen kommt in die Mitte der Kette, also in die Innenlaschen, und dann kann ich das Teil auch schon zudrehen. Und dann ist auch noch wichtig, dass mein Kettennieter hier wirklich am Kettenniet anliegt – also der muss hier sauber reingeführt werden. Dreh ein bisschen zu. Zu Beginn brauche ich hier ein bisschen Handkraft, bis hinten langsam meine Kettenniete rauskommt, und dann auf einmal geht's dann doch relativ leicht. Hier hinten kommt mein Kettennieter wieder raus – einmal wieder rausdrehen. Und jetzt habe ich schon meine Kette offen. Da ist gerade eben der rausgedrückte Kettenniet weggeflogen. Die alte Kette kann ich jetzt hier einfach nach oben abnehmen. Hier hat sie sich ein bisschen verklemmt – und jetzt kriege ich die hier einmal runter. Vorsicht, schmutzig.

Jetzt geht's weiter mit der Vorbereitung der neuen Kette. Welche Kette kompatibel ist, das schauen wir uns jetzt mal an. Maßgeblich ist dafür hinten die Ritzelanzahl interessant. In meinem Fall elf Stück – also hier brauche ich dann eine sogenannte Elffachkette. Der Wert muss immer passen – also gar nicht probieren, da jetzt irgendwie zum Beispiel eine Zehnfachkette oder sowas zu verwenden. Das muss immer passen. Daneben gibt es bei modernen Schaltungen noch weitere Parameter. Zum Beispiel bei manchen Antriebssystemen brauchst du nicht nur eine Kette, die der Ritzelanzahl hinten entspricht, sondern auch der ganzen Schaltung entspricht. Hier wirklich genau recherchieren, was du drauf hast. Im Zweifelsfall die alte Kette wieder verwenden – bzw. natürlich nicht die alte, sondern baugleich, also Ritzelanzahl und Serie.

Weiter geht's damit, die neue Kette abzulängen. In der Regel sind die neuen Ketten ein Stückchen zu lang und müssen gekürzt werden. Bevor aber ans Kürzen geht, musst du einfach erstmal verstehen, nämlich wie die neue Kette montiert, also verschlossen wird. Es gibt zwei Varianten: Die erste ist hier mit so einem Nietstift, und die zweite Variante ist hier mit einem Kettenschloss. Da gibt's nämlich einen erheblichen Unterschied. Das Kettenschloss beim Einsetzen ersetzt eine Außenlasche. Unsere aufgebrochene alte Kette hat ja hier eine Innen- und hier eine Außenlasche. Die Variante mit dem Nietstift sieht identisch aus: Innenlasche, Außenlasche. Und die Variante mit dem Kettenschloss hat zwei Innenlaschen. Hast du jetzt eine Variante mit dem Nietstift, dann ist das super leicht: Wir nehmen gleich die Gliederanzahl der alten Kette und übertragen diese einfach auf die neue Kette. Hast du eine Variante mit einem Kettenschloss, also zwei Innenlaschen, dann musst du quasi bedenken, dass das Teil hier ein Kettenglied ersetzt und musst sie dann so kürzen, dass du entsprechend zwei Innenlaschen plus dein Kettenschloss hast.

Jetzt gibt es natürlich unzählige Varianten, wie man Ketten richtig kürzt. Jeder Hersteller hat für jede Schaltung ein spezifisches Muster – also wie die Kette zum Beispiel aufgelegt wird und wie viel Kettenglieder dazu gezählt werden müssen usw. Das ist jetzt alles ein bisschen zu kompliziert, weil es sich hier um ein generelles Video handelt. Wir machen es uns also leicht und nutzen die alte Kette als Referenzwert für die neue Kette. Die alte Kette habe ich kurz etwas sauber gemacht, damit die neue Kette jetzt nicht schmutzig wird. Und zwar: Der einfache Trick ist, die Gliederanzahl der alten Kette auf die neue Kette zu übertragen. Wichtig ist, dass es sich wirklich um die Gliederanzahl handelt, nicht um die Gesamtlänge – nämlich die alte Kette ist ein Stückchen länger. Also, wenn ich mich nur auf die Gesamtlänge der Kette konzentriere, werde ich die neue Kette wahrscheinlich ein Glied zu kurz machen.

Also machen wir es jetzt hier wirklich sehr simpel: Wir nehmen die Kette so, dass wir mit beiden Innenlaschen anfangen, und dann legen wir die nebeneinander. Das habe ich jetzt einmal gemacht, und hier komme ich raus – also das Stück der Kette ist zu lang, das muss ich wegnehmen. Hier brauche ich jetzt wieder meinen Kettennieter. Pack mir das passende Kettenglied rein, leg das in den Kettennieter, dreh diesen einmal zu. Bevor es richtig losgeht, schaue ich, dass hier der Kettennieter ordentlich am Nietstift der Kette anliegt, und drehe einmal komplett rein und gleich wieder raus. Der hat durchgedrückt, und hier habe ich mein Stück Kette, das zu lang war – das brauche ich jetzt auch nicht mehr, das kann weg. Und die alte Kette kann ebenfalls jetzt erstmal zur Seite gelegt werden. Mein Tipp ist, diese nicht direkt wegzuwerfen. Es kann nämlich gegebenenfalls sein, dass mit einer neuen Kette dein Antrieb, also Kettenblätter und Ritzel, nicht so gut harmonieren und du dann vielleicht notmäßig die alte wieder drauf machen musst. Also niemals wegschmeißen, einfach zur Seite legen. Wenn es dann später alles funktioniert, kannst du sie dann wegwerfen.

Hast du die Variante mit dem Kettenschloss, dann musst du jetzt noch an der gekürzten Kette die Außenlasche einmal entfernen – ebenfalls wieder mit dem Kettennieter, hier einfach den Nietstift rausdrücken. Dann ist eine Kette vorbereitet für ein Kettenschloss. Bevor wir jetzt die neue Kette drauf machen, müssen unbedingt die Ritzel sauber gemacht werden. Hier sind diese stark verschmutzt – also geht's jetzt erstmal ans Reinigen. Den Schritt überspringe ich jetzt in dem Video. Bei mir auf der Website juliusfahrrad.de habe ich dazu bereits schon mal ein Video gemacht, wie du ganz einfach deinen Antrieb reinigen kannst. Mit gereinigtem Antrieb geht's jetzt ans Einsetzen.

Das Schaltwerk schalten wir einmal komplett nach außen und den Umwerfer, falls vorhanden, einmal nach innen. Manche Ketten haben eine Laufrichtung. Die Faustregel ist ganz einfach: Du hast eine Kettenbeschriftung irgendwo auf den Gliedern – diese muss nach außen zeigen. Hier in dem Fall ist hinten nichts zu sehen; es gibt aber auch Ketten, die innen und außen eine Beschriftung haben – hier ist es dann egal, du kannst die Kette egal wie rum montieren. In meinem Fall hier: Beschriftung nach außen. Jetzt geht's ans Aufsetzen der Kette auf die Ritzel und Kettenblätter. Erstmal schauen, dass die Kette wie hier so entwurstelt ist und keine Knoten drin hat. Wir fangen erstmal hinten an, legen die Kette aufs unterste Ritzel, führen diese vor die obere Schaltrolle und lassen die einfach mal hängen. Falls vorhanden, führen wir sie durch den Umwerfer aufs kleine Kettenblatt und lassen sie ebenfalls einfach mal hier nach vorne hängen.

Ein Fehler wird recht häufig gemacht am Schaltwerk – und zwar wird die Kette falsch durchs Schaltwerk geführt. Hier vorne siehst du so eine Nase, so ein Blechteil, und der Fehler ist so, dass man die Kette eben über das Blechteil legt. Die kann dann natürlich nicht geräuschfrei laufen und schabt während der ganzen Fahrt an dem Blechteil. Das wollen wir nicht. Kette über die Blechnase einführen, nah an der Schaltrolle an der oberen, dann auf die untere Schaltrolle gehen. Und jetzt kann ich die Kette einmal durchziehen und habe hier mein Kettenende. Jetzt packe ich meine zwei Kettenenden zusammen. In meinem Fall zeige ich jetzt erstmal die Variante mit dem Nietstift – gleich auch noch mit dem Kettenschloss. Hier braucht man ein bisschen Fingerakrobatik. Der Nietstift hat auch eine Seite – in dem Fall sieht man es recht leicht: Ich habe eine angespitzte Seite, die hilft mir, das Ding einzuführen. Und hier hinten habe ich ja die kurze Seite des Nietstifts. Also mit der langen Seite erstmal rein durchdrücken. Und jetzt kann die Kette auch schon nicht mehr auseinanderflutschen.

Zum Einbringen der Niet brauche ich wieder meinen Kettennieter. Wieder wie vorhin: Die Kette liegt hier hinten an. Dann soweit eindrehen, dass der Kettennieter sauber auf die Niet trifft. Und jetzt das Teil langsam eindrehen. Und hier kommt irgendwann die Phase: Hier habe ich so einen kleinen Widerstand – die Kettenniete ist allerdings noch nicht komplett drin. Das ist normal, das muss jetzt hier noch mal ein Stück drüber. Und jetzt geht's auf einmal wieder leicht. Und hier jetzt auf keinen Fall überdrehen – also jetzt bin ich erstmal fertig. Nehme meinen Kettennieter runter. Hier hinten schaut der Rest erstmal raus. Bevor ich den jetzt irgendwie wegmache, schaue ich erstmal, ob das Ding beweglich ist. Das muss wie hier aussehen – das Teil muss komplett flexibel sein. Ist eine Nietstelle steif und rutscht nicht wie hier einfach hin und her, dann heißt das, die Kettenniete ist nicht richtig positioniert. Entweder könnt ihr noch ein kleines Stück weiter rein oder sogar schon wieder weiter raus. Jetzt muss ich hier noch den Überrest der Kettenniete entfernen – und das Teil hat eine Sollbruchstelle. Ich nehme jetzt einfach mal hier so eine Spitzzange, pack hier hinten an, halt meine Kette und zack – in einem Rutsch kannst du das Teil abbrechen. Noch mal die Stelle prüfen – funktioniert alles. In dem Fall sind wir jetzt schon fertig.

Ich zeige jetzt aber auch noch mal die Variante mit einem Kettenschloss. Bei der Schlossvariante habe ich ja eben wie vorhin gezeigt meine zwei Innenlaschen am Anfang und packe mir erstmal eine Seite der Kette und schaue erstmal aufs Schloss. Hier ist nämlich immer so ein Pfeil drauf – der geht in die Zugrichtung. Nachdem wir uns auf der Unterseite der Kette befinden, muss der Pfeil nach hinten zeigen. Einmal reinhaken und auf der Gegenseite von innen einmal reinhaken. Jetzt packe ich mir meine zwei Kettenhälften, und diese kann ich jetzt erstmal so ineinander rasten. Mein Kettenschloss ist noch nicht richtig verschlossen, aber die Kette hält schon mal zusammen. So, einmal vorsichtig kurbeln, so lange, bis mein noch nicht geschlossenes Kettenschloss auf der Oberseite der Kette sich befindet. Jetzt halte ich einmal die hintere Bremse gedrückt und gleichzeitig packe ich hier einmal am Pedal und drücke einmal kräftig rein. Das Kettenschloss sieht jetzt so aus – und mit einem Ruck hat sich das einmal aufgezogen. Die Kette ist verschlossen. Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad geh auf juliusfahrrad.de.

Sram Bremsbeläge wechseln

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos:

Sram Bremsbeläge tauschen, an einer DOT Flatmount-Bremse

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

In diesem Video wird Schritt für Schritt gezeigt, wie du die Bremsbeläge an einer SRAM hydraulischen Scheibenbremse am Hinterrad wechselst. Der Wechsel ist eine typische Wartungsarbeit am Fahrrad und lässt sich mit wenigen Handgriffen selbst durchführen. Voraussetzung ist das Entfernen des Hinterrads; danach werden die Kolben mit einem Kolbenspreizer zurückgedrückt, der Sicherungsclip und die Belagshalteschraube entfernt sowie die alten Beläge ausgebaut. Wichtig ist die Prüfung der Rückplatte der alten Beläge: Feuchte oder schwitzige Rückstände deuten auf einen undichten Bremssattel hin – in diesem Fall sollte der Sattel überprüft oder erneuert werden.

Nach dem Einbau der neuen Beläge wird empfohlen, die Kolben mehrfach zusammenzufahren und wieder auseinanderzudrücken, um sie zu mobilisieren. Festgegammelte Kolben, die sich nicht mehr gleichmäßig bewegen, erschweren die Einstellung der Bremse und können auf Verschleiß hindeuten. Bei SRAM-Bremsen mit DOT-Bremsflüssigkeit wird zusätzlich der Wechsel der Bremsflüssigkeit im Rahmen des Belagwechsels empfohlen, da die Flüssigkeit altert, sich ausdehnt und bei hohen Außentemperaturen Probleme verursachen kann. Ein Belagwechsel ist ein guter Zeitpunkt für einen kompletten Neustart: neue Beläge und neue Bremsflüssigkeit sorgen für eine stressfreie Bremse über die gesamte Lebensdauer der Beläge.

Benötigte Werkzeuge: Kolbenspreizer, Inbusschlüssel (typischerweise 2,5 mm), Tuch zum Reinigen. Die Belagshalteschraube darf nur sehr vorsichtig angezogen werden. Wer den Sicherungsclip oder die Belagshalteschraube verloren hat, erhält Ersatzteile in einem originalen SRAM-Bremsbelagsatz. Haftungsausschluss: Wer selbst Hand anlegt, handelt auf eigenes Risiko.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Bremsbelagwechsel an SRAM hydraulischer Scheibenbremse (Hinterrad)
  • Werkzeuge: Kolbenspreizer, Inbusschlüssel (2,5 mm), Tuch
  • Ersatzteile: SRAM Bremsbelagsatz (enthält Sicherungsclip und Belagshalteschraube)
  • Bremsflüssigkeit: DOT-Flüssigkeit (SRAM); Wechsel beim Belagwechsel empfohlen
  • Typische Probleme: Undichter Bremssattel (Feuchtigkeit an Rückplatte), festgegammelte Kolben, ungleichmäßiger Kolbenauszug
  • Sicherheitshinweis: Belagshalteschraube nur sehr sanft anziehen; Kolben vorsichtig zusammendrücken, um neue Beläge nicht zu beschädigen
  • Quelle: juliusfahrrad.de

Transkript

Zum Wechseln deiner Bremsbeläge entfernst du erstmal das Hinterrad. Das habe ich bereits gemacht. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um viele Tipps zu dem Thema zu bekommen. Falls du selbst Hand anlegst, beachte den Haftungsausschluss.

Als erstes gehst du mit einem Kolbenspreizer einmal zwischen die alten Bremsbeläge und drückst vorsichtig die Kolben wieder in die Außenposition. Das machst du rechts und links – das muss mit wirklich ganz wenig Handkraft funktionieren.

Jetzt ist hier noch so ein kleiner Sicherungsclip, den müssen wir einmal entfernen. Hier gibt es unterschiedliche Varianten. Das, wie hier zu sehen ist, ist bei SRAM eine Variante. Es gab aber auch mal Bremssättel, da war der Sicherungsclip hier innen etwas versteckt.

Jetzt entfernen wir mit einem Inbus – in meinem Fall hier ein 2,5er Inbus – die Belagshalteschraube. Diese einmal komplett ausdrehen, den alten Satz Beläge entnehmen. Dann schaue ich mir die Bremsbeläge von hinten an der Rückplatte an, ob diese trocken oder feucht ist. Falls ich hier schwitzige, feuchte Rückstände finde, spricht das dafür, dass der Bremssattel zu den Kolben hin undicht ist.

Jetzt nehme ich mir hier mal so ein Tuch und entferne die erste Schicht Bremsstaub. Hier außen ist auch schmutzig – das interessiert mich aus technischer Sicht erstmal nicht – aber innen zum Kolben hin versuche ich möglichst viel Dreck wegzunehmen.

Jetzt setze ich den neuen Satz Beläge ein, mit der Klammer dazwischen. Meine Belagshalteschraube drehe ich auch wieder rein. Schaue, dass die durch alle Beläge und vor allem auch durch die Klammer geht. Dreh diese wieder ein. Hier ist wirklich wichtig: Das kleine Schräubchen nur ganz sanft anziehen. Und auf der Rückseite bringe ich hier wieder mein kleines Klemmerchen auf. Falls du das mal verloren hast: Kaufe einfach einen originalen Satz von SRAM Bremsbelägen – hier ist in der Regel der Sicherungsclip und die Belagshalteschraube auch wieder mit dabei.

Fast ist es geschafft. Theoretisch kannst du jetzt schon wieder ein Rad reinmachen. Wir können es aber noch ein Stückchen besser machen. Jetzt gehe ich her, pumpe gerade am Hebel und mache das, was man nicht machen soll: Ich fahre einmal die Kolben und dadurch die Bremsbeläge komplett zusammen. Und hier wird jetzt etwas sichtbar: Die eine Kolbenseite – in dem Fall hier die rechte – fährt viel weiter aus, und die linke bleibt zurück im Bremssattel. Stimmt auch nicht ganz – auch die hier fährt ein kleines Stück raus. Das ist schon mal ein gutes Zeichen.

Es gibt aber auch Bremssättel, die über die Zeit so festgammeln, dass die Kolben einfach gar nicht mehr rausfahren wollen – und da hast du dann ein deutliches Problem beim Einstellen der Bremse.

Jetzt gehe ich wieder her und drücke meine Beläge wieder auseinander. Wirklich vorsichtig machen – wir wollen den neuen Belag nicht beschädigen. Die Beläge habe ich auseinandergedrückt, und jetzt kann ich dasselbe noch mal wiederholen: Also wieder die Beläge zusammenfahren. Das reicht manchmal schon aus, um die Kolben wieder zu mobilisieren, dass sie einfach mal ein Stückchen weiter rausgehen. Ich kann die auch noch mal sauber machen, ich kann die mit Bremsflüssigkeit noch mal ein bisschen einschmieren, dass die flutschen. Dazu habe ich aber auch schon mal ein Video gemacht – findet ihr bei mir auf der Webseite.

Und dann noch ein ganz wichtiger Tipp bei SRAM-Bremsen, die mit DOT-Bremsflüssigkeit funktionieren: Hier empfehle ich immer, mit dem Bremsbelagwechsel auch die Bremsflüssigkeit im System zu wechseln. Dazu habe ich auch schon ein Video gemacht. Hat den Hintergrund, dass die Bremsflüssigkeit altert, sich dabei etwas ausdehnt und damit dann anfängt, gern mal Probleme zu machen – vor allem, wenn die Außentemperaturen hoch sind. Warum in der Kombination mit dem Belagwechsel? Das ist so ein Startpunkt, ein Nullpunkt für die Bremse: Bremsbelag neu, Bremsflüssigkeit neu – und dann sollte die Bremse über die Zeit des Bremsbelags, also über die Lebenszeit des Bremsbelags, wieder stressfrei laufen.

Jetzt kannst du dein Hinterrad wieder einbauen und anschließend deine Bremse einstellen. Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad geh auf juliusfahrrad.de.

Sram AXS Schalthebel Batteriewechsel

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🚴 Thema des Videos:

Sram AXS Schalthebel Knopfzelle tauschen.
Ich zeige dir wie du ganz einfach deine Batterie wechselst.

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Beschreibung

Dieses Video zeigt, wie du die Knopfzellen bei SRAM AXS Flatbar-Shiftern wechselst. Am besten den Hebel vom Lenker nehmen. Das Gezeigte ist ein klassischer rechter Schalthebel – hast du auch eine absenkbare Sattelstütze von SRAM, ist der Aufbau systematisch identisch. Mit einem großen Schlitzschraubendreher die Kappe rausdrehen. In der Kappe sitzt die Knopfzelle – lässt sich leicht heraushebeln. Es ist eine 2032, die Standard-Knopfzelle in den meisten SRAM-AXS-Komponenten. Die neue einlegen, auf die richtige Polung achten. Oben zwei Punkte zur Orientierung, auf der Kappe ebenfalls – die Punkte aufeinanderlegen und die Zelle reindrücken. Nur noch minimal verdrehen, fertig. Hebel mit dem 25er Torx wieder anbringen. Ein neues Koppeln ist in der Regel nicht nötig.

Ein Haftungsausschluss für Selbstbauer wird erwähnt. Zielgruppe sind Besitzer von SRAM AXS Flatbar-Shiftern (und AXS-Dropper). Die Anleitung eignet sich für Suchanfragen wie „SRAM AXS Knopfzelle wechseln“, „SRAM AXS Flatbar Batterie“, „2032 SRAM AXS“ und „SRAM AXS Schalthebel Batterie tauschen“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Knopfzellen bei SRAM AXS Flatbar-Shiftern wechseln.
  • Vorbereitung: Hebel vom Lenker nehmen (einfacher). Gleicher Aufbau bei SRAM AXS Dropper.
  • Werkzeug: Großer Schlitzschraubendreher, 25er Torx.
  • Batterie: 2032 (Standard-Knopfzelle).
  • Ablauf: Kappe mit Schlitzschraubendreher rausdrehen; alte Knopfzelle heraushebeln; neue einlegen (Polung beachten – Orientierungspunkte aufeinander); Kappe aufdrücken, minimal verdrehen; Hebel mit 25er Torx wieder anbringen.
  • Polung: Zwei Punkte am Gehäuse und an der Kappe zur Orientierung – aufeinanderlegen.
  • Koppeln: Nach Batteriewechsel in der Regel nicht nötig.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Bei SRAM AXS Flatbar-Shiftern die Knopfzellen zu wechseln – macht ihr das am besten, indem ihr den Hebel vom Lenker nehmt. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss. Das hier ist ein klassischer rechter Schalthebel. Habt ihr auch eine absenkbare Sattelstütze von SRAM, ist der systematische Aufbau komplett identisch. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema zu bekommen.

Ziemlich klassisch für Knopfzellen: Großer Schlitzschraubendreher, Kappe rausdrehen. Schon habt ihr in der Kappe die Knopfzelle – die kommt einfach rausgehebelt. Das ist eine 2032, die Standard-Knopfzelle, die man in den meisten Teilen findet. Die neue wieder einlegen, auf die richtige Polung achten. Ihr habt oben zwei Punkte zur Orientierung und auf der Kappe auch noch einen – die legt ihr aufeinander, drückt die Zelle rein. Dann braucht ihr nur noch minimal zu verdrehen – das war’s. Hebel mit dem 25er Torx wieder anbringen, und ihr seid fertig. Ein neues Koppeln ist in der Regel nicht notwendig.

Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad: juliusfahrrad.de

Batteriewechsel Shimano STi Di2

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🚴 Thema des Videos:

DT Swiss Ratchet-Freilauf Service
Ich zeige dir wie du ganz einfach deinen Freilauf wartest.

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Knopfzelle 1632: https://amzn.to/41r9JWn *

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Beschreibung

Dieses Video zeigt, wie du die Knopfzelle bei den Shimano-12-Gang-Di2-STI-Schalthebeln wechselst. Zuerst den Griffgummi vorne leicht zurückziehen. Mit einem Kreuzschlitzschraubendreher die Schraube oben finden – sie sitzt leicht versteckt und hat eine Beilagscheibe. Schraube rausdrehen und zur Seite legen. Die Klappe nach vorne öffnen – dann kommst du an die Knopfzelle. Sie lässt sich einfach rausziehen. Wichtig: Es ist keine 2032, sondern eine 1632. Die neue Knopfzelle genauso einstecken, wie die alte rausgenommen wurde. Schraube wieder eindrehen – mit etwas Druck, damit die Dichtung ordentlich anliegt und die Elektronik vor Wasser geschützt ist. Die Schraube aber nicht festknallen. Griffgummi wieder nach vorne schieben, bis er einhakt und anliegt. Ein neues Koppeln ist nach dem Batteriewechsel in der Regel nicht nötig.

Ein Haftungsausschluss für Selbstbauer wird erwähnt. Zielgruppe sind Besitzer von Shimano 12-Gang-Di2-STI-Schalthebeln. Die Anleitung eignet sich für Suchanfragen wie „Shimano Di2 Knopfzelle wechseln“, „Di2 STI Batterie 1632“, „Shimano 12-Gang Di2 Schalthebel Batterie“ und „Di2 Batterie tauschen STI“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Knopfzelle bei Shimano 12-Gang Di2 STI-Schalthebeln wechseln.
  • Vorbereitung: Griffgummi vorne leicht zurückziehen.
  • Werkzeug: Kreuzschlitzschraubendreher.
  • Batterie: 1632 (nicht 2032 – bei Di2 STI andere Größe).
  • Ablauf: Schraube oben (mit Beilagscheibe) rausdrehen; Klappe nach vorne öffnen; Knopfzelle rausziehen; neue 1632 einstecken; Schraube mit Druck eindrehen (Dichtung muss anliegen), nicht festknallen; Griffgummi wieder nach vorne.
  • Dichtung: Beim Eindrehen Druck ausüben, damit Dichtung anliegt – Schutz vor Wasser.
  • Koppeln: Nach Batteriewechsel in der Regel nicht nötig.
  • Typische Fehler: Falsche Batterie (2032 statt 1632); Schraube zu fest; Dichtung nicht richtig angelegt.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei den Shimano-12-Gang-Di2-STI-Schalthebeln die Knopfzelle zu wechseln: Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss. Du musst vorne den Griffgummi leicht zurückziehen. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema zu bekommen.

Jetzt brauchst du einen Kreuzschlitzschraubendreher. Oben drin, leicht versteckt, findest du eine Schraube – die hat noch eine Beilagscheibe dran. Rausdrehen und zur Seite legen. Jetzt könnt ihr die Klappe nach vorne öffnen – dann kommt ihr an die Knopfzelle. Die kriegt ihr einfach rausgezogen. Ganz wichtig: Das ist keine 2032, sondern eine 1632. Wie ihr sie rausgenommen habt, steckt ihr die neue auch wieder rein. Schraube wieder eindrehen. Wichtig: Das Ganze braucht ein bisschen Druck, damit die Dichtung wieder ordentlich anliegt und die Elektronik keinen Schaden durch Wasser nimmt. Allerdings müsst ihr solche Schrauben nicht festknallen. Den Griffgummi wieder nach vorne schieben, damit er schön einhakt und anliegt – das war’s. Ein neues Koppeln ist in der Regel nicht notwendig nach einem Batteriewechsel.

Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad: juliusfahrrad.de

Shimano Schaltzugwechsel Rennrad & Gravel

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🚴 Thema des Videos:

Shimano Schaltzugwechsel bei Rennrad und Gravelrädern
Ich zeige dir wie du ganz einfach deinen Schaltzug wechselst.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Dieses Video zeigt, wie du den Schaltzug bei mechanischen Shimano-Rennrad- und Gravel-Gruppen wechselst. Zuerst den alten Zug entfernen. Griffgummi hinten ein Stück zurückziehen – die transparente Klappe raushebeln und zur Seite bringen. Jetzt kommst du an den Schaltzug ran, ihn durchziehen und das Ende haben. Auf der Gegenseite rausnehmen – dafür solltest du auf den schwersten Gang (kleinstes Ritzel) geschaltet haben. Von hinten nach vorne schieben, der Schaltzugnippel kommt raus. Neuen Zug genauso einbauen: Von oben reinschieben, durchziehen, Nippel nach unten drücken und ins richtige Loch bringen. Auf der Gegenseite den Zug durch die Hülle schieben – oft eine kleine Hülle, in die man treffen muss – bis der neue Zug hinten rauskommt. Bei durchgehender Hülle durchs ganze Fahrrad: Während du hinten ziehst, darauf achten, dass vorne keine unnötigen Schlaufen entstehen. Klassisches Problem: Der Nippel rutscht vorne wieder raus – Nippel nach unten drücken und gleichzeitig hinten ziehen. Kunststoffklappe wieder aufbringen, Griffgummi zurückschieben.

Shimano verwendet diesen Aufbau seit Jahren – bei den meisten Schalthebeln gleich. Hinten den Schaltzug einfädeln und klemmen. Wichtig: Bei jedem Schaltwerk verläuft der Zug leicht anders – vor dem Demontieren des alten Zugs anschauen, wie er ins Schaltwerk gehört. Erster Funktionstest: Beide Richtungen schalten. Zugspannung einstellen, Zug kürzen, Endkappe aufbringen. Wie die Zugspannung eingestellt wird, findet ihr in einem Video auf juliusfahrrad.de. Ein Haftungsausschluss für Selbstbauer wird erwähnt.

Zielgruppe sind Besitzer von mechanischen Shimano-Rennrad- oder Gravel-Gruppen. Die Anleitung eignet sich für Suchanfragen wie „Shimano Schaltzug wechseln Rennrad“, „Schaltzug tauschen Gravel“, „Shimano Schalthebel Zug wechseln“ und „Schaltzugnippel einbauen“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Schaltzug bei mechanischen Shimano-Rennrad- und Gravel-Gruppen wechseln.
  • Vorbereitung: Auf schwersten Gang (kleinstes Ritzel) schalten. Alten Zug demontieren – vorher Verlauf am Schaltwerk merken.
  • Am Hebel: Griffgummi zurückziehen, transparente Klappe raushebeln, Zug durchziehen bzw. rausnehmen.
  • Neuen Zug einbauen: Von oben reinschieben, durchziehen, Nippel ins richtige Loch drücken. Auf der Gegenseite Zug durch Hülle schieben bis hinten raus. Keine Schlaufen vorne entstehen lassen.
  • Typisches Problem: Nippel rutscht vorne raus – Nippel nach unten drücken, gleichzeitig hinten ziehen.
  • Abschluss: Kunststoffklappe aufbringen, Griffgummi zurückschieben. Zug am Schaltwerk einfädeln (Verlauf beachten) und klemmen. Funktionstest, Zugspannung einstellen, Zug kürzen, Endkappe aufbringen.
  • Hinweis: Zugverlauf je nach Schaltwerk unterschiedlich – vor Demontage prüfen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei mechanischen Shimano-Rennrad- und Gravel-Gruppen den Schaltzug zu wechseln, entfernen wir zuerst den alten. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema zu bekommen.

Zieh den Griffgummi hinten ein Stück zurück. Dann siehst du die transparente Klappe – die kannst du raushebeln und zur Seite bringen. Jetzt kommst du an den Schaltzug ran. Den können wir durchziehen und haben hier das Ende; auf der Gegenseite können wir ihn rausnehmen. Um ranzukommen, solltest du auf den schwersten Gang geschaltet haben. Ich schiebe von hinten nach vorne – hier kommt mein Schaltzugnippel raus.

Den neuen Schaltzug setze ich genauso ein. Den schiebe ich von oben rein – ich bin gar nicht wirklich ins richtige Nippelloch gegangen. Einmal durchgezogen kann ich den Nippel nach unten drücken und hier reinbringen. Auf der Gegenseite nehme ich wieder meinen Zug. Oft gibt es hier eine kleine Hülle, in die ich reintreffen muss. Schieb den Zug durch, bis der neue Schaltzug hinten rauskommt. In dem Fall habe ich eine durchgehende Hülle komplett durchs Fahrrad – das ist bei jedem Rad unterschiedlich. Während ich hinten ziehe, muss ich schauen, dass vorne keine unnötigen Schlaufen entstehen – alles muss leicht reinrutschen. Ein klassisches Problem: Während des Ziehens ist vorne der Nippel wieder rausgerutscht. Ich drücke ihn nach unten rein und ziehe gleichzeitig hinten am Zug – jetzt sitzt alles richtig. Jetzt kann ich die kleine Kunststoffklappe wieder aufbringen und den Griffgummi zurückschieben.

Diesen Aufbau verwendet Shimano seit vielen Jahren – bei den meisten Schalthebeln genauso. Jetzt fädel ich hinten den Schaltzug ein und klemme ihn. Wichtig: Bei jedem Schaltwerk verläuft der Zug leicht anders – bevor ihr den alten demontiert, schaut euch an, wie der Zug ins Schaltwerk gehört. Erster Funktionstest – schauen ob alles funktioniert und ich in beide Richtungen schalten kann. Jetzt muss ich nur noch die Zugspannung einstellen, den Zug kürzen und eine Endkappe aufbringen. Wie ihr die Zugspannung einstellt, dazu findet ihr ein Video auf juliusfahrrad.de.

Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad: juliusfahrrad.de

Magura HS Bremsbeläge wechseln

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🚴 Thema des Videos:

Magura HS Bremsbeläge wechseln.
Ich zeige dir wie du ganz einfach deinen Bremsbeläg tauscht.

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Magura HS Bremsbelag: https://amzn.to/4fYDpOS *

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um bei einer Magura-HS-Felgenbremse die Beläge zu wechseln, kippe einmal den Hebel nach unten – dann kannst du die erste Seite schon entnehmen. Am leichtesten: Laufrad rausnehmen. Schon sind wir an den Bremsbelägen – einmal ziehen und runternehmen. Den neuen Belag genauso wieder aufbringen: reinstecken, drücken, fertig. Das machst du auf der anderen Seite genauso. Hast du die Druckpunktverstellung genutzt, stellst du diese oben am Hebel wieder zurück – dafür brauchst du entweder einen 25er Torx oder es geht über eine Schraube. An der Verstellerstellung siehst du auch, ob Luft im Bremssystem ist: Versteller noch nicht mal ganz rausgedreht und der Hebel ist schon etwas lose – das spricht oft für Luft im System.

Laufrad wieder montieren, die andere Bremseite aufschieben. Das Teil unten ist beweglich und soll die untere Schraube treffen, oben nur die Führung. Reinstecken, nach oben drehen, fertig. Schleift die Bremse: über die Schrauben einstellen – in aller Regel mit einem 25er Torx. Wer den Hebel zum Öffnen der Bremse nicht hat: Auch hier ist nur eine Schraube – dann braucht ihr einen 25er Torx, um die Bremsenhälfte abzunehmen. Selten ist die Bremse auf der Rückseite mit einem einzelnen Hebel für die verschiedenen Seiten. Wie ihr die Bremse einstellt und entlüftet, zeigt ein anderes Video auf juliusfahrrad.de. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Magura-HS-Felgenbremse. Relevant für Suchanfragen wie „Magura HS Bremsbeläge wechseln“, „Magura Felgenbremse Beläge“, „Magura HS Bremse“ und „Bremsbeläge Magura tauschen“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Bremsbeläge bei Magura-HS-Felgenbremse wechseln.
  • Voraussetzung: Hebel nach unten kippen, Laufrad rausnehmen (einfachster Weg).
  • Beläge wechseln: Alte Beläge ziehen und runternehmen. Neue reinstecken, drücken – beide Seiten.
  • Druckpunktverstellung: Falls genutzt: oben am Hebel zurücksetzen. 25er Torx oder Schraube.
  • Luft im System: Versteller nicht ganz raus, Hebel schon lose → oft Luft im Bremssystem.
  • Montage: Laufrad montieren, andere Bremseite aufschieben. Unteres Teil beweglich, trifft untere Schraube; oben Führung treffen. Reinstecken, nach oben drehen.
  • Schleift die Bremse: Über Schrauben einstellen – in der Regel 25er Torx.
  • Ohne Öffnungshebel: Schraube lösen, 25er Torx für Bremsenhälfte.
  • Seltene Variante: Bremse auf Rückseite mit einzelnem Hebel pro Seite.
  • Weiteres: Einstellung und Entlüftung in anderem Video auf juliusfahrrad.de.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei einer Magura-HS-Felgenbremse die Beläge zu wechseln, kipp einmal den Hebel nach unten – dann kannst du die erste Seite schon entnehmen. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zu diesem Thema zu bekommen. Jetzt ist es der leichteste Weg, das Laufrad einmal rauszunehmen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.

Schon sind wir an den Bremsbelägen. Hier kannst du einmal ziehen und nimmst diese einfach runter – und genauso bringst du den neuen Belag wieder auf: reinstecken, drücken, fertig. Das machst du dann auf der anderen Seite auch noch mal. Insofern du die Druckpunktverstellung genutzt hast, stellst du diese einmal oben am Hebel wieder zurück. Ihr braucht entweder einen 25er Torx, oder das ganze geht einfach hier über eine Schraube. Hier siehst du auch ganz gut, ob im Bremssystem Luft ist: Den Versteller jetzt noch nicht mal ganz rausgedreht, und der Hebel ist schon so ein bisschen lose – das spricht ganz gern dafür, dass hier ein bisschen Luft drin ist.

Jetzt kannst du wieder dein Laufrad montieren und brauchst jetzt nur noch die andere Bremseite wieder aufzuschieben. Das Teil hier unten ist beweglich und soll die untere Schraube treffen – und oben brauchst du nur die Führung zu treffen. Reinstecken, nach oben drehen, fertig. So leicht wechselst du Bremsbeläge.

Wie hier schleift jetzt gerade die Bremse – und das kannst du dann hier über die Schrauben einstellen. In aller Regel brauchst du nur einen 25er Torx. Ansonsten: Wer diesen Hebel nicht hat zum Öffnen der Bremse – ab und an ist auch hier nur eine Schraube – dann braucht ihr einen 25er Torx, um die Bremsenhälfte abzunehmen. Oder wirklich selten: Die Bremse ist auf der Rückseite und hat dann so einen einzelnen Hebel für die verschiedenen Seiten. Das System ist aber wirklich selten. Wie ihr so eine Bremse einstellt und entlüftet, das zeige ich euch in dem anderen Video – und das könnt ihr auf juliusfahrrad.de finden.

Shimano Scheibenbremsbeläge wechseln

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🚴 Thema des Videos:

Shimano Bremsbeläge bei Scheibenbremsen tauschen
Ich zeige dir wie du ganz einfach deine Bremsbeläge wechselst.

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Shimano Entlüftungsset: https://amzn.to/3ZgNBMZ *
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um bei hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano die Beläge zu wechseln, entfernt einmal das Laufrad. Großer Tipp: Bremse gleichzeitig entlüften – geht schnell, macht die Bremse zuverlässiger. Dafür Shimano-Trichter aufschrauben, Bremsflüssigkeit drin, Stopfen rausziehen, System öffnen. Bevor die alten Beläge raus: Oben am Hebel die Beläge hinten komplett zusammen pumpen. Kolbenspreizer zwischen die alten Beläge, Kolben in Endstellung auseinanderdrücken. Bei Shimano verschiedene Systeme: Günstige – Splint, zurückbiegen. Oder Schraube (Sicherungslip oft verloren). Rad rumdrehen – Inbus-Aufnahme (Dreier), Sicherungsschraube rausdrehen, Beläge rausziehen. Alte Beläge nicht gleich wegwerfen – Rückplatten prüfen. Ölig? Bremssattel undicht. In den Bremssattel schauen, Kolben prüfen, grobe Verschmutzungen raus.

Neue Beläge: Rechts und links bei besseren/Vierkolbenbremsen – mit neuer Feder, in Fahrtrichtung. Günstige: egal wie rum. Beläge rein, Feder prüfen, Halteschraube oder Splint wieder einbringen. Trichter abnehmen, Schraube eindrehen, Bremsflüssigkeit wegwischen. Warum mit Trichter: Bremsflüssigkeit sammelt sich oft im Hebel. Kolben zusammen- und auseinanderdrücken beim Belagwechsel sorgt für luftfreies System. Überfüllt? Kolben zurückdrücken ohne Trichter kann Dichtung im Hebel beschädigen – deshalb immer mit Trichter. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Shimano-Scheibenbremsen. Relevant für Suchanfragen wie „Shimano Bremsbeläge wechseln“, „Shimano Scheibenbremse Beläge“, „Shimano Bremse entlüften“ und „Bremsbeläge hydraulisch wechseln“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Bremsbeläge bei Shimano hydraulischen Scheibenbremsen wechseln.
  • Tipp: Gleichzeitig entlüften (Trichter, Stopfen raus) – luftfrei, zuverlässiger.
  • Vor dem Ausbau: Beläge am Hebel zusammen pumpen. Kolbenspreizer – Kolben auseinander.
  • Systeme: Splint (zurückbiegen) oder Schraube (Dreier-Inbus). Sicherungsschraube raus, Beläge raus.
  • Prüfung: Alte Beläge – Rückplatten (ölig = undicht). Bremssattel, Kolben, Verschmutzung.
  • Einbau: Rechts/links bei besseren Bremsen. Neue Feder, Fahrtrichtung. Halteschraube/Splint. Trichter ab, Schraube rein.
  • Trichter: Verhindert Überfüllung, schützt Dichtung beim Kolben-Zurückdrücken.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano die Beläge zu wechseln, entfernt einmal das Laufrad. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema zu bekommen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Ein Riesentipp bei Shimano: Ich entlüfte immer die Bremse gleichzeitig beim Belagwechsel – das geht super schnell und macht eure Bremse definitiv zuverlässiger. Dafür schraube ich einmal den Trichter von Shimano auf, mit etwas Bremsflüssigkeit darin, zieh den Stopfen raus und öffne somit das System.

Bevor ich jetzt die alten Beläge entferne, pumpe ich erst mal oben am Hebel die Bremsbeläge hinten einmal komplett zusammen. Jetzt nehme ich hier so einen Kolbenspreizer, geh zwischen die alten Beläge und drücke die Kolben einmal komplett auseinander in Endstellung. Jetzt gibt es bei Shimano verschiedene Systeme: Die günstigen Bremsen haben hier so einen Splint durch, der dann aufgebogen wird – diesen einmal zurückbiegen. Oder wie hier gibt’s eine Schraube – hier ist noch mal so ein Sicherungslip, der ist schon verloren gegangen. Drehen wir das Rad rum, sehen wir hier eine Inbus-Aufnahme – in dem Fall Dreier-Inbus. Das ist die Sicherungsschraube – die einmal rausdrehen und entnehmen. Und jetzt könnt ihr eure Beläge rausziehen. Die alten Beläge nicht gleich entsorgen – die Rückplatten kann man sich mal anschauen. Ist hier etwas ölig, deutet es darauf hin, dass euer Bremssattel undicht ist. Hier sieht alles gut aus. Dann könnt ihr auch mal einen Blick in den Bremssattel werfen – wie die Kolben aussehen. Und wie hier könnt ihr auch mal die groben Verschmutzungen rausbekommen. Darüber freuen sich dann eure Kolben.

Dann nehmt ihr eure neuen Bremsbeläge – in dem Fall sind das die alten, die sind noch in Ordnung. Ihr seht schon: Hier gibt es rechts und links. Legt die dann mit der neuen Feder auch zusammen und bringt sie in Fahrtrichtung richtig ein. Wichtig ist: Rechts und links gibt’s nur bei den besseren Bremsen bzw. bei den Vierkolbenbremsen. Häufig die günstigen könnt ihr egal wie rum montieren. Ich zeige euch die Variante – auch wie ihr die Beläge nach oben entnehmen und wieder einbringen könnt. Es gibt aber auch Bremssättel bei Shimano, da könnt ihr es nur von unten machen – Ablauf aber komplett identisch. So: Beläge rein, gucken, dass die Feder richtig sitzt. Halteschraube oder Splint wieder einbringen. Den Trichter da oben könnt ihr jetzt wieder abnehmen und eure Schraube wieder eindrehen. Den Tropfen Bremsflüssigkeit, der oben rausgeht, mit dem Lappen noch mal wegnehmen – und dann seid ihr soweit schon fertig.

Kurze Erklärung, warum ich das hier oben mit dem Trichter mache: Bei Shimano sammelt sich schon relativ häufig Bremsflüssigkeit hier im Hebel. Diese Trichtervariante – mit dem Kolben hinten zusammenfahren und wieder auseinanderdrücken im Zuge des Belagwechsels – sorgt eigentlich immer dafür, dass das System luftfrei wird. Und mit dem neuen Belag und einer luftfreien Bremse funktioniert es doch deutlich besser. Außerdem: Häufig macht man das mit diesem Trichter auch mal einzeln, auch meinetwegen im eingebauten Zustand, wo das Laufrad nicht mehr rausgenommen ist. Hier gibt es dann die Gefahr, dass das Bremssystem überfüllt ist. Gehe ich dann hier hinten hin mit meinem Kolbenspreizer und drücke die Kolben zurück – dann kann es sein, dass ich hier oben drin die Dichtung im Bremshebel kaputt drücke. Deswegen mache ich das immer so und fahre damit ziemlich gute Ergebnisse ein und habe eigentlich nie Probleme. Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de

Schaltzug wechseln Sram Trigger

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🚴 Thema des Videos:

Schaltzug austauschen bei Sram mechanischen Schalthebeln
Ich zeige dir wie du ganz einfach deinen Schaltzug austauscht.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um bei mechanischen SRAM-Schaltungen den Schaltzug zu wechseln, ist es meist am leichtesten, erst mal den Hebel abzunehmen. Bei den meisten Hebeln: Dreier-Inbus, obere Schraube öffnen, Abdeckung abnehmen. In den schwersten Gang schalten – der Zugnippel guckt entgegen. Zug aus dem Hebel rausziehen, Hebel einzeln in der Hand. Die Feder darunter sieht mechanisch aus – direkt darunter kommt der neue Schaltzug rein. Noch mal prüfen, ob wirklich schwerster Gang. Neuen Schaltzug einfädeln, durchziehen. Praktisch: Hebel erst wieder zusammenschrauben (Kappe drauf, montieren) – Handling leichter. Die zwei Löcher – immer nur eins benutzt. Stopfen umschrauben für andere Griffposition. Schaltzugende in die Außenhülle fädeln. Fertig.

Bei einigen, vor allem günstigen SRAM-Schalthebeln: Oben eine Gummikappe – oberen Deckel nicht demontieren. Gummikappe runter, Schaltzug von hinten durch das entstehende Loch nach außen schieben. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit mechanischen SRAM-Schalthebeln. Relevant für Suchanfragen wie „SRAM Schaltzug wechseln“, „Schaltzug SRAM Hebel“, „mechanischer Schalthebel Schaltzug“ und „SRAM Schaltung Kabel“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Schaltzug bei mechanischen SRAM-Schalthebeln wechseln.
  • Vorgehen: Hebel abnehmen. Dreier-Inbus, obere Schraube, Abdeckung ab. Schwersten Gang, Zug rausziehen. Neuen Zug einfädeln (unter Feder), durchziehen. Hebel zusammenschrauben, montieren. Schaltzugende in Außenhülle fädeln.
  • Alternative: Bei günstigen SRAM-Hebeln: Gummikappe oben – runternehmen, Zug von hinten durch Loch schieben. Deckel nicht demontieren.
  • Griffposition: Zwei Löcher – Stopfen umschrauben für andere Position.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei mechanischen SRAM-Schaltungen den Schaltzug zu wechseln, ist es meist das leichteste, erst mal den Hebel abzunehmen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema Schaltzug wechseln bei mechanischen SRAM-Hebeln zu bekommen.

Anschließend braucht ihr bei den meisten Hebeln einen Dreier-Inbus – öffnet die obere Schraube und nehmt die Abdeckung ab. Anschließend schaltet in den schwersten Gang – und jetzt seht ihr schon, der Zugnippel guckt euch entgegen. Jetzt könnt ihr aus dem Hebel den Zug rausziehen und habt dann auch den Hebel einzeln in der Hand. Lasst euch von der Feder hier nicht täuschen – sieht sehr mechanisch aus, aber hier direkt drunter kommt der neue Schaltzug rein, ganz einfach. Kontrolliert noch mal, dass ihr wirklich im schwersten Gang seid – und jetzt könnt ihr den neuen Schaltzug einmal einfädeln, dann einmal durchziehen. In dem Fall würde ich erst mal wieder den Schalthebel komplett zusammenschrauben – das ist dann im Handling deutlich leichter. Also wieder Kappe drauf und dann auch Schalthebel wieder montieren. Diese zwei Löcher übrigens – davon wird immer nur eins benutzt. Ihr könnt diesen Stopfen rausschrauben, hier reinschrauben – und dann euren Schalthebel anders montieren, um eine andere Griffposition zu erhalten. Reinschrauben, wieder festmachen. Und jetzt das Schaltzugende in die Außenhülle fädeln. Schon ist der neue Schaltzug montiert, und ihr könnt mal kontrollieren, ob alles funktioniert – dann wart ihr erfolgreich.

Bei einigen – vor allem günstigen SRAM-Schalthebeln – habt ihr hier oben eine Gummikappe und müsst gar nicht den oberen Deckel demontieren. Also haltet erst mal Ausschau, ob auf der Oberseite irgendwo eine Gummikappe zu sehen ist. Macht die Gummikappe runter – und dann könnt ihr den Schaltzug von hinten einfach durch das entstehende Loch nach außen schieben. Für mehr Tipps zu eurem Fahrrad: juliusfahrrad.de

Felgenbremsbeläge wechseln

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🚴 Thema des Videos:

Bremsbeläge wechseln bei einer V-Brake Felgenbremse
Ich zeige dir wie du ganz einfach Bremsbeläge an einer V-Brake wechselst.

👉 Mehr Infos und Empfehlungen:

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Montageständer: https://amzn.to/3ZjIGK7 *
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Zum Wechseln eurer Bremsbeläge bei V-Brakes hängt erst mal die Bremse aus. Nur ein Fünfer-Inbus – alten Bremsbelag entfernen, neuen montieren. Viele Scheiben: In der Mitte zwei identische, dazwischen wird der Bremsarm montiert. Zwei halbrunde Teile, die ineinander rutschen können – sorgen dafür, dass du den Bremsbelag später einstellen kannst. Bremsbelag von hinten einfädeln, Bremsarm dagegen drücken. Zweite Paarung halbrunder Scheiben, kleine Beilagscheibe, Mutter. Noch nicht fest.

Beide Seiten montieren. Ausrichten: Bremsbelag muss an der Reibfläche anliegen – nicht am Reifen, nicht darunter. Parallel zur Felge, im Idealfall vorne ganz leicht angekippt (reduziert Bremsgeräusche). Beim Festziehen gegenhalten, damit Belag sich nicht verdreht. Vor dem Einhängen: Verstellring prüfen – bei neuen Belägen komplett zurück. Belag verschleißt – über Verstellring nachstellen, Hebelweite bleibt gleich. Zug einhängen, Bremse über Schrauben einstellen. Funktionstest vor Fahrt.

Zielgruppe sind Besitzer von Fahrrädern mit V-Brake. Relevant für Suchanfragen wie „V-Brake Bremsbeläge wechseln“, „Bremsbeläge wechseln“, „Felgenbremse Beläge“, „V-Brake Belag“ und „Bremsbelag einstellen“.

Zusätzliche Infos

  • Vorbereitung: Bremse aushängen. Fünfer-Inbus.
  • Montage: Zwei identische Scheiben in der Mitte, Bremsarm dazwischen. Halbrunde Teile ineinander. Bremsbelag von hinten einfädeln. Zweite Paarung, Beilagscheibe, Mutter – erst anziehen, noch nicht fest.
  • Ausrichtung: An Reibfläche anliegen, nicht am Reifen. Parallel zur Felge, vorne leicht angekippt.
  • Festziehen: Gegenhalten, damit Belag sich nicht verdreht. Beide Seiten endfest.
  • Verstellring: Bei neuen Belägen komplett zurück. Verschleißausgleich über Verstellring.
  • Abschluss: Zug einhängen. Bremse über Schrauben einstellen. Funktionstest.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss. Funktionstest, bei Zweifel Sachkundigen prüfen lassen.

Transkript (bereinigt)

Zum Wechseln eurer Bremsbeläge bei V-Brakes hängt erst mal die Bremse aus. Schau das kurze Video bis zum Schluss, um alles zu erfahren zum Thema Bremsbeläge wechseln bei mechanischen Felgenbremsen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.

Anschließend braucht ihr nur einen Fünfer-Inbus und könnt den alten Bremsbelag entfernen. Nun kannst du schon den neuen Belag montieren. Hier sind ganz schön viele Scheiben drauf – in der Mitte sind zwei identische. Zwischen diesen zwei Scheiben muss der Bremsarm montiert werden. Diese Scheiben haben natürlich einen Grund und eine Funktion: Ihr seht zwei halbrunde Teile, die ineinander rutschen können – die sorgen dafür, dass du später deinen Bremsbelag einstellen kannst. Also ist auch wichtig, dass diese richtig montiert werden.

Dann Bremsbelag einmal von hinten einfädeln und jetzt drücke ich den Bremsarm einmal dagegen – dann fällt hier schon mal nichts mehr raus. Jetzt kommt die zweite Paarung der halbrunden Scheiben drauf. Anschließend gibt's noch so eine kleine Beilagscheibe und jetzt die Mutter, die alles zusammenhält. Zieh das ein bisschen an, aber noch gar nicht fest. Wiederhole den Schritt noch mal auf der anderen Seite.

Und jetzt geht's ans Ausrichten. Und darauf musst du achten: Der Bremsbelag muss hier an der Reibfläche anliegen – nicht am Reifen und nicht darunter. Das zweite, worauf ihr achten müsst: Dass euer Bremsbelag noch parallel zur Felge steht – im Idealfall sogar nicht hundertprozentig parallel, sondern vorne ganz leicht angekippt. Das reduziert Bremsgeräusche. Diesen Schritt wiederholt ihr auf der Gegenseite und zieht dann eure Bremsbeläge endfest.

Kleiner Tipp beim Festziehen: Ihr verdreht hier ja ganz gern wieder euren Bremsbelag – deswegen haltet hier etwas gegen und zieht dann die Mutter an.

Bevor ihr jetzt hier unten die Bremse einhängt, checkt mal, ob dieser Verstellring ganz eingedreht ist. Bei neuen Bremsbelägen stellt man den komplett zurück. Im Laufe der Benutzung verschleißt der Belag ja wieder – und hier rüber kann ich nachstellen, damit meine Hebelweite immer gleich bleibt.

Jetzt kann ich unten den Zug wieder einhängen und anschließend über die Schrauben meine Bremse noch einstellen. Bevor ihr euch in den Straßenverkehr wagt, bitte macht einen ordentlichen Funktionstest und lasst im Zweifelsfall jemanden noch mal drüber schauen, der sachkundig ist.

Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de

Schaltzug austauschen Shimano Trigger

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🚴 Thema des Videos:

Wechseln des Schaltzugs bei Shimano Triggern.
Ich zeige dir wie du ganz einfach deinen Schaltzug bei einer Shimano Schaltung austauscht.

👉 Mehr Infos und Empfehlungen:

Hier findest du die Produkte, die ich empfehle:
Schaltzug: https://amzn.to/3Aq3dEv *
Schaltzugset: https://amzn.to/40MUDtU *
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Elektrische Minipumpe: https://amzn.to/4ggHSg2 *
Montageständer: https://amzn.to/3ZjIGK7 *
Basic-Werkzeugset: https://amzn.to/3VhWdk6 *

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Paypal: info@juliusfahrrad.de

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👉 Instagram: https://www.instagram.com/juliusfahrrad/
👉 TikTok: https://www.tiktok.com/@julius.fahrrad

*)💡 Hinweis:
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um bei einem Shimano-Trigger-Schalter den Schaltzug zu wechseln, entfernt mit einem Schraubendreher die Abdeckkappe. Zug rausbekommen: In den schwersten Gang schalten – der Zug kommt vorne raus, entnehmen. Retour genauso leicht: Dünne Seite des Zugs einfädeln, komplett durchziehen. Einmal schalten – Zugnippel muss richtig im Schalthebel anliegen. Zug wieder einfädeln, bis zum Schaltwerk oder Umwerfer durchziehen. Bevor die Kappe drauf: Schaltzug am anderen Bauteil klemmen, testen. Manchmal rutscht der Kopf aus der Führung – Kappe noch mal aufmachen. Abdeckung wieder einsetzen – keine echte Schraube, nur Abdeckung, leicht anziehen.

Shimano-Schaltzüge reißen oft oben im Schalthebel. Glück: Noch Stück Zug zum Rausdrücken. Alternative: Versteller komplett rausdrehen. Oder mit Zahnstocher reinstechen, Stummel rausbekommen. Funktioniert das nicht: Hebel zerlegen – Kreuzschlitzschrauben unten (teils auch oben), Kunststoffteile ab, innere Mechanik, Rest des Zugs entfernen. Wieder zusammenbauen, Zug einführen wie gezeigt. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Shimano-Trigger-Schalthebeln. Relevant für Suchanfragen wie „Shimano Trigger Schaltzug wechseln“, „Trigger Schalthebel Kabel“, „Shimano Schaltzug reißen“ und „Schaltzug Trigger wechseln“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Schaltzug bei Shimano-Trigger-Schalter wechseln.
  • Ausbau: Abdeckkappe mit Schraubendreher ab. Schwersten Gang, Zug vorne raus, entnehmen.
  • Einbau: Dünne Seite einfädeln, durchziehen. Schalten – Nippel prüfen. Zug bis Schaltwerk/Umwerfer. Am Bauteil klemmen, testen. Abdeckung einsetzen, leicht anziehen.
  • Zug gerissen: Stück rausdrücken. Versteller rausdrehen. Zahnstocher. Sonst: Hebel zerlegen (Kreuzschlitz), Kunststoffteile ab, Mechanik, Zug entfernen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei einem Shimano-Trigger-Schalter den Schaltzug zu wechseln, entfernt ihr einmal mit einem Schraubendreher diese Abdeckkappe. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Schaut euch das kurze Video bis zum Ende an, um alles zum Thema Schaltzug wechseln bei Shimano zu erfahren. Und dann, um den Zug rauszubekommen: Schaltet auf den schwersten Gang – dann kommt der Zug hier vorne raus, und ihr könnt ihn entnehmen.

Retour geht das Ganze natürlich genauso leicht: Einmal die dünne Seite des Zugs hier einfädeln, einmal komplett durchziehen – und dann schaltet einmal kurz, um sicherzustellen, dass der Zugnippel hier richtig im Schalthebel anliegt. Anschließend könnt ihr den Zug wieder einfädeln und bis zum Schaltwerk oder Umwerfer durchziehen. Bevor ich die Kappe draufmache, will ich den Schaltzug immer erst am anderen Bauteil klemmen und dann noch mal probieren, ob es funktioniert. Manchmal rutscht dann doch der Kopf hier aus der Führung raus, und ihr müsst die Kappe noch mal aufmachen. Anschließend die Abdeckung wieder einsetzen. Wichtig: Das ist keine wirkliche Schraube, sondern eben nur eine Abdeckung – die muss noch ganz leicht angezogen werden.

Bei Shimano reißen die Schaltzüge leider ziemlich häufig hier oben im Schalthebel. Wenn ihr Glück habt, habt ihr noch ein Stück Zug zum Rausdrücken. Alternative für etwas mehr Platz: Ihr könnt dann den Versteller hier einmal komplett rausdrehen und kommt dann vielleicht hin. Oder ihr könnt z. B. mit einem Zahnstocher reinstechen, um den Stummel hier rauszubekommen. Funktioniert das alles nicht, kommt man ums Zerlegen des Hebels nicht drumherum. Und ihr seht – hier auf der Unterseite sind ein paar Kreuzschlitzschrauben, und teilweise auch von oben. Jeder Hebel ist etwas anders aufgebaut. Aber Schritt für Schritt die Kunststoffteile entfernen – und dann kommt ihr an die innere Mechanik ran und könnt den Rest des Schaltzugs entfernen. Dann wieder zusammenbauen und Zug einführen wie eben gezeigt. Für alle Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de