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Zugspannung einstellen

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos:

Zugspannung der Schaltung einstellen
Ich zeige dir wie du ganz einfach die Zugspannung deiner Fahrradschaltung einstellst.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Zum Einstellen eurer Zugspannung findet ihr an den Schalthebeln solche Drehrädchen. Rädchen raus – Zugspannung erhöht. Rädchen rein – verringert. Bei manchen Schaltwerken auch ein Versteller unten – macht funktional dasselbe. Mit der Zugspannung stellt ihr nur ein, wie gut die Gänge nach oben oder unten gehen – nicht, wie weit das Schaltwerk nach außen oder innen kann. Das macht ihr über die Anschläge.

Vorgehen: Schwersten Gang, Kette raus, Anschläge prüfen. Einen Gang hoch – wenn Kette direkt in den nächsten will: Zugspannung zu hoch, reduzieren. Am besten während des Kurbelns einstellen. Gang für Gang durchschalten, auch rückwärts. Fehlerquellen: Anschläge, Schaltauge, Schaltwerk locker, Schaltzug reißt (oft im Hebel, Draht für Draht), alte Außenhülle/Zug (Reibung), enge Bögen bei Zugverlegung, federndes Schaltwerk. Tipp: Mit neuem Schaltzug und Außenhülle anfangen. Einstellung während der Fahrt – kleine Umdrehungen bei vielen Gängen.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Kettenschaltung. Relevant für Suchanfragen wie „Zugspannung einstellen“, „Schaltwerk Zugspannung“, „Schaltung einstellen“, „Drehrädchen Schaltung“ und „Schaltwerk schaltet nicht“.

Zusätzliche Infos

  • Drehrädchen: Rädchen raus = mehr Spannung, rein = weniger.
  • Versteller: Oben am Hebel oder unten am Schaltwerk – gleiche Funktion.
  • Zugspannung vs. Anschläge: Zugspannung nur für Gangwechsel. Anschläge für Außen/Innen.
  • Vorgehen: Schwerster Gang, Anschläge prüfen. Einen hoch – bei zu hoher Spannung reduzieren. Während Kurbeln. Gang für Gang, auch rückwärts.
  • Fehlerquellen: Anschläge, Schaltauge, Schaltwerk locker, Schaltzug reißt, alte Hülle/Zug, enge Bögen, Feder im Schaltwerk.
  • Tipp: Neuer Zug + Außenhülle. Einstellung während Fahrt.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Zum Einstellen eurer Zugspannung findet ihr an den Schalthebeln hier immer solche Drehrädchen. Dreht ihr das Rädchen raus, erhöht sich die Zugspannung. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Dreht ihr das Rädchen rein, verringert sie sich. Schau dir das kurze Video bis zum Ende an, um alles zum Thema Zugspannung zu erfahren.

Bei manchen Schaltwerken findet ihr auch noch hier unten einen Versteller – der macht von der Funktion her allerdings nichts anderes als der oben am Hebel. Mit der Zugspannung stellt ihr nur ein, wie gut die Gänge nach oben oder nach unten gehen. Ich stell darüber nicht ein, wie weit das Schaltwerk nach außen oder nach innen kann – das macht ihr immer über die Anschläge. Zugspannung nur zwischen den Gängen.

Erst mal schalte ich auf den schwerstmöglichen Gang, kontrolliere, ob die Kette hier raus kann – das heißt, dass auch die Anschläge passen. Anschließend schalte ich nur einen Gang nach oben – und hier sieht man schon den Fehler: Kette möchte direkt in den nächsten Gang schalten. In dem Fall ist die Zugspannung zu hoch, und ich muss sie reduzieren. Das mache ich am einfachsten während des Drehens des Antriebs – dann sehe ich direkt, ob meine Einstellung funktioniert. Anschließend wieder runter in den schwersten Gang, wieder hoch – und jetzt Gang für Gang durchschalten. Jetzt bin ich auf dem leichtesten Gang angekommen und muss noch mal kontrollieren, ob das genauso gut rückwärts wieder geht.

Über die komplette Kassette konnte ich gleichmäßig nach oben und nach unten schalten – die Einstellung der Zugspannung hat also gepasst.

Jetzt gibt es allerdings noch einige Fehlerquellen. Wenn ihr einfach eure Zugspannung nicht eingestellt bekommt, kann das z. B. an der restlichen Einstellung des Schaltwerks liegen – z. B. an den Anschlägen oder ob euer Schaltwerk richtig am Rahmen hängt. Das heißt, ob euer Schaltauge noch gerade ist. Manchmal löst sich auch ein Schaltwerk aus dem Schaltauge – also ob euer Schaltwerk noch fest montiert ist.

Was auch vorkommt: Dass euer Schaltzug am Reißen ist – oft dann im Hebel. Der reißt immer ein Stückchen, und ihr stellt nach. Dadurch, dass der Schaltzug nicht aus einem einzigen Draht besteht, sondern aus vielen kleinen Drähten, reißt ihr immer Draht für Draht – und ihr könnt das noch eine Weile nachstellen, bis der Zug komplett reißt.

Eine weitere Fehlerquelle ist hier die Außenhülle. Das Alter des Zugs oder die Zugverlegung: Sind Außenhülle und Zug alt, hat der Zug in der Außenhülle zu viel Reibung – und das, was hier oben am Hebel macht, will hier hinten auch nicht richtig ankommen. Was auch noch gern zu Problemen führt, ist die Zugverlegung: Sind hier die Bögen zu eng, baut der Zug auch hier zu viel Reibung auf. Die Schaltperformance geht runter, und ihr wollt hier am Rädchen einstellen – das wird aber einfach nicht.

Eine weitere Fehlerquelle ist das Schaltwerk selbst. Hier drin ist ja eine Feder, die nach außen zieht – die leiert auch über die Jahre aus und sorgt für ein schwammigeres Einstellungsverhalten.

Zugspannung einstellen ist ganz einfach – gibt allerdings viele Fehlerquellen. Dass hier hinten einfach nicht richtig ankommen will: Bekommt ihr das einfach nicht richtig eingestellt, würde ich immer mit einem neuen Schaltzug und einer Außenhülle anfangen. Die sind am günstigsten und meistens schnell getauscht.

Mein Tipp ist, dass ihr das Einstellen während der Fahrt macht. Oft braucht man nur kleine Umdrehungen – gerade bei den modernen Schaltungen mit viel Gängen auf der Kassette – um den richtigen Einstellpunkt zu treffen. Zu allen weiteren erwähnten Punkten um die Schaltwerkseinstellung habe ich auch separate Videos gemacht – die findet ihr auf juliusfahrrad.de

Felgenbremse einstellen

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos:

Mechanische Felgenbremsen nachstellen
Ich zeige dir wie du ganz einfach eine mechanische V-Brake nachstellst.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Zum Einstellen einer mechanischen V-Brake braucht ihr nur einen Fünfer-Inbus. Mit dem Fünfer-Inbus könnt ihr die Bremsbeläge direkt einstellen. Wichtig: Beläge nur auf der Bremsflanke, nicht am Reifen reiben. Bremsbelag kommt mit Beilagscheiben und Ringen – zwei Paarungen, die sich ineinander bewegen. Eine Paarung innen zum Belag, dann Bremsarm, zweite Paarung außen, Beilagscheibe, Verschlussmutter. Beläge parallel zur Bremsflanke.

Hebelweite an der Zugklemmung einstellen – Zug in der Führung. Zug soweit ziehen, dass beide Beläge anliegen, ein Stück zurück, Schraube klemmen. Federkraft: Kleine Schraube (Kreuzschlitz) – weiter reindrehen erhöht Spannung. Feder wird schlapp – mit Fünfer-Inbus und Gegenhalt Feder etwas nach außen biegen, wieder hinter Anschlag hängen. Verschleißausgleich: Schraube weiter rausdrehen, mit Außenring zurück – Hebelweite kürzer. Schraube, Kontermutter und Hebel geschlitzt müssen verdreht zueinander sein. Bei neuen Belägen Verstellschraube auf Anschlag. Felgenbremse regelmäßig nachstellen – Belagverschleiß und Federkräfte ändern sich. Bei eierndem Rad schlechter einstellbar.

Zielgruppe sind Besitzer von Fahrrädern mit V-Brake. Relevant für Suchanfragen wie „V-Brake einstellen“, „V-Brake Bremsbeläge“, „Felgenbremse einstellen“, „V-Brake Zug“ und „V-Brake Feder“.

Zusätzliche Infos

  • Werkzeug: Fünfer-Inbus.
  • Bremsbeläge: Nur auf Bremsflanke, nicht am Reifen. Mit Beilagscheiben und Ringen.
  • Reihenfolge: Paarung innen, Bremsarm, Paarung außen, Beilagscheibe, Verschlussmutter.
  • Zugklemmung: Zug in Führung. Zug ziehen bis Beläge anliegen, zurück, klemmen.
  • Federkraft: Kleine Schraube (Kreuzschlitz) – reindrehen erhöht Spannung.
  • Feder nachspannen: Fünfer-Inbus, Gegenhalt, Feder nach außen biegen. Wieder hinter Anschlag.
  • Verschleißausgleich: Schraube raus, mit Außenring zurück. Schraube, Kontermutter, Hebel geschlitzt verdreht zueinander.
  • Neue Beläge: Verstellschraube auf Anschlag.
  • Wartung: Regelmäßig nachstellen. Bei eierndem Rad schlechter einstellbar.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Zum Einstellen einer mechanischen V-Brake braucht ihr erst mal wieder nur einen Fünfer-Inbus. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Schaut euch das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema V-Brake zu bekommen.

Mit dem Fünfer-Inbus könnt ihr auch hier die Bremsbeläge direkt einstellen. Wichtig ist, dass diese nur auf der Bremsflanke bremsen und nicht hier am Reifen reiben. So ein Bremsbelag kommt immer mit solchen Beilagscheiben und Ringen – diese helfen euch, den Belag einstellen zu können. Ihr habt zwei solche Paarungen, diese können sich ineinander bewegen. Die eine Paarung kommt innen zum Belag hin, dann kommt hierhin euer Bremsarm, dann kommt die zweite Paarung außen hin – eine Beilagscheibe und eure Verschlussmutter.

Checkt auch, ob eure Beläge parallel zur Bremsflanke stehen. Wie weit ihr am Hebel ziehen könnt, stellt ihr hier unten ein – an der Zugklemmung. Achtet darauf, dass der Zug richtig hier in der Führung drin liegt. Dann ziehe ich erst mal soweit, dass beide Beläge anliegen, gehe ein Stück zurück und klemme wieder die Schraube. Anschließend checkt ihr, ob euch das so gefällt – das ist etwas individuell. Natürlich müsst ihr zum Stehen kommen, aber ob ihr den Hebel 1 cm oder 2 cm ziehen könnt, ist euch überlassen.

Hier schleift jetzt die Bremse – und ihr seht, nur der eine Bremsarm bewegt sich, der andere macht fast nichts. Das liegt hier an der Federkraft. Hier gibt's in der Regel eine kleine Schraube – Kreuzschlitz. Schraubt ihr diese weiter rein, erhöht sich die Spannung auf diese Federseite. Jetzt funktionieren beide Arme wieder gleichmäßig, und das Rad läuft ohne zu schleifen.

Hier noch ein paar kleine Tipps: Über die Zeit wird diese Feder immer schlappriger – die kann man auch nachspannen. Das geht ganz einfach wieder mit eurem Fünfer-Inbus. Ihr braucht etwas, was gegenhält, und dann biegt ihr diese Feder etwas nach außen. Seid vorsichtig und übertreibt es nicht – ihr wollt nur die Federspannung erhöhen, nicht die Feder abbrechen. Anschließend hängt ihr wieder die Feder hinter ihren Anschlag. Dann müsst ihr über die Schrauben beidseitig die Bremse wieder einstellen.

Euer Bremsbelag verschleißt über die Zeit. Damit ihr nicht jedes Mal unten nachstellen müsst, gibt's diese Schraube hier – die dreht ihr weiter raus und holt mit dem Außenring zurück. Jetzt ist eure Hebelweite wieder etwas kürzer geworden. Aber achtet bitte darauf: Hier unten ist Schraube, Kontermutter und Hebel geschlitzt – diese müssen verdreht sein zueinander, um sicherzustellen, dass euer Bremszug nicht leicht ausgehängt werden kann.

Bei neuen Bremsbelägen stellt ihr die Verstellschraube wieder auf Anschlag zurück. So eine Felgenbremse müsst ihr schon ab und zu mal nachstellen – nicht nur, weil der Belag verschleißt, sondern weil sich auch zwischen den zwei Seiten die Federkräfte hier drin doch etwas ändern. Was man bei so einer Felgenbremse auch merkt: Wenn das Rad eiert, könnt ihr die Bremse schlechter einstellen.

Für mehr Tipps zum Thema Fahrrad: juliusfahrrad.de

Scheibenbremse einstellen

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos:

Einstellen einer hydraulischen Scheibenbremse
Ich zeige dir wie du ganz einfach deine Bremse einstellst.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um eine Postmount-Bremse einzustellen, löst ihr die radial angebrachten Schrauben. Meist Fünfer-Inbus, bei Magura und SRAM manchmal Torx 25 – Funktion identisch. Der Bremssattel hat Langlöcher (oben und unten), die ein Hin- und Herkippen ermöglichen – so richtet ihr die Bremsbeläge zur Bremsscheibe aus. Ziel: Bremsscheibe läuft durch den Bremssattel mit gleichmäßigem Abstand der Beläge rechts und links, möglichst schleiffrei. Wichtig: Finger immer außerhalb der Bremsscheibe und möglichst weit davon entfernt – Verletzungsgefahr.

Einstellen: Schrauben leicht festziehen, wieder etwas lösen – Bremssattel bewegen, aber nicht doll kippeln. Optisch richtigen Abstand ermitteln. Schrauben leicht fest, Vorderrad drehen, Hebel ziehen, Schrauben nachziehen. Bremse nur so eingestellt, dass sie leicht schleift? Nicht dramatisch – Laufrad drehen, dreht es leicht ohne merkliches Abbremsen, ist das Schleifgeräusch OK. Größere Probleme: DOT-Bremsen mit veralteter Flüssigkeit wechseln, Kolben reinigen und mobilisieren, falsche Bremsscheibe (Dicke). Nur die zwei Einstellschrauben öffnen – die anderen halten den Bremssattel zusammen. Diese aufschrauben kann Undichtigkeit verursachen. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Postmount-Scheibenbremsen. Relevant für Suchanfragen wie „Postmount Bremse einstellen“, „Bremssattel ausrichten“, „hydraulische Bremse einstellen“ und „Bremsscheibe schleift“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Postmount-Bremse (hydraulisch) einstellen.
  • Werkzeug: Fünfer-Inbus oder Torx 25 (Magura, SRAM).
  • Prinzip: Langlöcher – Bremssattel kippen, Beläge zur Scheibe ausrichten. Ziel: gleichmäßiger Abstand, schleiffrei.
  • Vorgehen: Schrauben leicht fest, lösen, Sattel bewegen. Optisch ausrichten. Schrauben fest, Rad drehen, Hebel ziehen, nachziehen.
  • Sicherheit: Finger außerhalb der Bremsscheibe.
  • Leichtes Schleifen: OK, wenn Rad leicht dreht. Größere Probleme: Flüssigkeit, Kolben, Bremsscheibe prüfen.
  • Wichtig: Nur die zwei Einstellschrauben – andere nicht lösen (Sattel undicht).
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um eine Postmount-Bremse einzustellen, löst ihr einmal die radial angebrachten Schrauben. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Schau dir das kurze Video bis zum Ende an, um alles zum Thema Einstellen von Postmount-hydraulischen Bremsen zu erfahren. Meistens brauchst du nur so einen Fünfer-Inbus – ab und zu bei Magura und SRAM sind das auch mal Torx-25-Schrauben. Die Funktion ist aber identisch. Um es besser zu verstehen, habe ich einmal den Bremssattel komplett abgenommen. Du siehst: Hier ist ein Langloch, hier unten auch. Das ermöglicht dir, deinen Bremssattel hin und her zu kippen, um deine Bremsbeläge zur Bremsscheibe auszurichten. Das Ziel ist ganz einfach: Die Bremsscheibe hier soll durch den Bremssattel laufen mit gleichmäßigem Abstand der Bremsbeläge rechts und links – und diese soll dann möglichst schleiffrei sein.

Bevor es richtig losgeht, ein Warnhinweis: Wenn ihr hier einen Finger reinkommt, dann ist so ein Finger auch gern mal ab – und das ist keine Schwarzmalerei. Bitte das unbedingt beachten: Finger bleiben immer außerhalb der Bremsscheibe und möglichst weit davon entfernt. So – jetzt zum Einstellen: Ich ziehe die Schrauben immer erst mal ganz leicht fest, löse sie dann wieder ein Stück, dass ich den Bremssattel hin und her bewegen kann, dass er aber nicht doll kippelt. Jetzt versuche ich optisch den richtigen Abstand zu ermitteln. Bei manchen Bremsen geht das leichter, bei manchen schwerer. Hier sieht man auf der Unterseite, dass rechts der Spalt ist – und jetzt die Bremse einmal ausmitteln. Kann ich, zieh ich meine Schrauben wieder leicht fest, dreh das Vorderrad, zieh dann den Hebel – und zieh meine Schrauben nach.

Jetzt zu den Tipps: Die Bremse lässt sich sehr leicht einstellen – das ist aber bei nicht allen Bremsen so. Falls du die Bremse nur so eingestellt bekommst, dass die Bremsscheibe ganz leicht schleift, dann ist das erst mal nicht so dramatisch. Du kannst das kontrollieren: Dreh einfach dein Laufrad. Insofern sich das so wie hier leicht dreht ohne merklich abzubremsen, ist das kleine Schleifgeräusch auch in Ordnung. Aus technischer Sicht hast du größere Probleme? Dann gibt es verschiedene Faktoren: z. B. bei Bremsen mit DOT – veraltete Bremsflüssigkeit, hier sollte diese dann einmal gewechselt werden. Schlechte Gängigkeit der Kolben im Bremssattel – diese sollten dann mal gereinigt und mobilisiert werden. Oder was auch sein könnte: die falsche Bremsscheibe zur Bremse. Hier gibt es unterschiedliche Dicken. Das gibt erst mal der Bremsenhersteller an – welche Bremse mit welcher Bremsscheibe kombiniert werden sollte. Es gibt noch diverse Hilfsmittel – hier verlinke ich euch was unter dem Video. Grundlegend sind die Schritte aber immer gleich. Nur diese zwei Schrauben aufmachen – die anderen Schrauben halten den Bremssattel zusammen. Schraubt ihr diese z. B. auf, kann es sein, dass der Bremssattel undicht wird. Für mehr Tipps zu eurem Fahrrad: juliusfahrrad.de

Nexus Nabenschaltung einstellen

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🚴 Thema des Videos:

Einstellen von Shimano Nexus Schaltungen 7 & 8 Gang.
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Zum Einstellen der Nexus-Nabenschaltung braucht ihr Sicht auf dieses Feld. Zwei Markierungen – müssen im vierten Gang übereinander stehen. Unten: Drehrädchen für Zugspannung. Am Rädchen drehen, bis Markierungen übereinander stehen. Anschließend: vierten in fünften Gang, zurück – Markierungen müssen noch übereinander stehen.

Probleme: Zugaußenhülle bündig anliegen, nicht kaputt – auch oben am Schalthebel prüfen. Hoher Verschmutzungsgrad – oft nur eine Markierung sichtbar. Rumprobieren oder Mechanik reinigen. Schaltbetätigung abnehmbar, zerlegbar – komplett reinigen. Kleiner Aufwand.

Zielgruppe sind Besitzer von Shimano Nexus Nabenschaltungen. Relevant für Suchanfragen wie „Nexus Nabenschaltung einstellen“, „Nexus einstellen“, „Nexus Zugspannung“, „Shimano Nexus“ und „Nabenschaltung Markierung“.

Zusätzliche Infos

  • Voraussetzung: Sicht auf Feld mit Markierungen.
  • Einstellung: Vierten Gang. Zwei Markierungen übereinander. Drehrädchen unten – Zugspannung.
  • Prüfung: In fünften Gang, zurück. Markierungen noch übereinander.
  • Probleme: Zugaußenhülle bündig, nicht kaputt. Oben am Hebel prüfen.
  • Verschmutzung: Markierungen kaum sichtbar. Mechanik reinigen. Schaltbetätigung abnehmbar, zerlegbar.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Zum Einstellen der Nexus-Nabenschaltung braucht ihr Sicht auf dieses Feld hier. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Für Tipps zum Einstellen bleibt bis zum Ende dran.

Hier seht ihr diese zwei Markierungen – die eine bewege ich mal. Diese beiden Markierungen müssen im vierten Gang übereinander stehen. Um dann die Schaltung einzustellen, gibt es hier unten ein Drehrädchen – damit reguliert ihr die Zugspannung. Dreht nun solange am Rädchen, bis die beiden Markierungen übereinander stehen – so wie jetzt.

Anschließend schaltet ihr vom vierten in den fünften Gang und wieder zurück. Jetzt müssen die Markierungen noch immer übereinander stehen.

Probleme beim Einstellen: Checkt mal, ob die Zugaußenhülle hier richtig bündig anliegt und nicht kaputt ist. Dasselbe auch oben am Schalthebel. Ein weiteres Problem ist der hohe Grad an Verschmutzung, der oft an dieser Stelle am Rad ist. Hier sieht man nur noch eine Markierung, und die andere ist nur noch zu erahnen. Ihr könnt entweder rumprobieren, ob ihr die Einstellung trefft – oder noch besser: Ihr reinigt die Mechanik von außen.

Das hier ist so eine Schaltbetätigung – und die kann man auch runternehmen und noch zusätzlich zerlegen. Jetzt könnt ihr sie komplett reinigen. Das ist natürlich ein kleiner Aufwand.

Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de

Lenkkopflagerspiel einstellen

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🚴 Thema des Videos:

Einstellen eines Lenkkopflagers mit A-Head System
Ich zeige dir wie du ganz einfach dein Lenkkopflagerspiel einstellst.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Zum Einstellen des Lenkkopflagerspiels löst du erst mal alle seitlichen Verschraubungen. Über die obere Schraube das Lenkkopflagerspiel einstellen – Schraube handfest zuziehen. Hier und hier sind Lager – über diese Schraube bringst du Vorspannung auf das System und stellst sie auf die Lager ein. Nach Einstellung Vorbau wieder klemmen – gerade zum Reifen ausrichten.

Prüfung: Vorderradbremse ziehen, Finger zwischen Lagerschale und Rahmen (oder Rahmen und Gabel), wackeln – kein Wackeln mehr. Lenkung leichtgängig? Wackelt noch: zu wenig Vorspannung. Lenker lässt sich nicht leicht lenken: Vorspannung zu hoch. Vorbau fest? Verdrehen möglich? Lagerspiel nicht einstellbar: Kappe ab – Gabelschaft muss unter Vorbaukante sein. Kante zu hoch = Gabelschaft zu lang. Oder: Kralle lose, wandert beim Festziehen nach außen. Werkzeug: oft nur Inbussatz.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Spiel im Lenkkopflager. Relevant für Suchanfragen wie „Lenkkopflagerspiel“, „Lenkkopflager einstellen“, „Steuersatz Spiel“, „Vorbau Vorspannung“ und „Lenkkopflager wackelt“.

Zusätzliche Infos

  • Vorbereitung: Alle seitlichen Verschraubungen lösen.
  • Einstellung: Obere Schraube handfest zuziehen. Vorspannung auf Lager.
  • Vorbau: Wieder klemmen. Gerade zum Reifen.
  • Prüfung: Bremse ziehen. Finger zwischen Lagerschale und Rahmen. Wackeln – kein Spiel. Lenkung leichtgängig.
  • Zu wenig Vorspannung: Wackelt noch. Zu viel: Lenker lenkt nicht leicht.
  • Fehlerquellen: Gabelschaft zu lang (Kante zu hoch). Kralle lose.
  • Werkzeug: Inbussatz.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Zum Einstellen des Lenkkopflagerspiels löst du erst mal alle seitlichen Verschraubungen. Schau das kurze Video bis zum Schluss, um alle wichtigen Informationen zu diesem Thema zu erhalten. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.

Nachdem die Schrauben gelöst sind, kannst du über die obere Schraube dein Lenkkopflagerspiel einstellen. Zieh die Schraube handfest zu – fürs Verständnis: Hier und hier sind Lager. Über diese Schraube bringst du Vorspannung auf das ganze System und stellst die Vorspannung auf die Lager ein. Nachdem du die Vorspannung eingestellt hast, klemmst du wieder den Vorbau – achtest darauf, dass dieser gerade zum Reifen ausgerichtet ist.

Nur zum Überprüfen der Einstellung: Zieh die Vorderradbremse und lege einen Finger zwischen hier – Lagerschale und Rahmen. Das funktioniert auch zwischen Rahmen und Gabel. Und wackel mal hin und her. Hier sollte kein Wackeln mehr zu spüren sein. Der andere Test ist: Ob die Lenkung leichtgängig noch funktioniert. Wackelt es hier noch, dann habt ihr zu wenig Vorspannung auf die Lager gegeben. Lässt sich der Lenker nicht leicht lenken, ist die Vorspannung zu hoch. Schaut auch noch mal kurz, ob ihr den Vorbau wirklich festgemacht habt und ob ihr ihn verdrehen könnt.

Falls ihr euer Lenkkopflagerspiel nicht einstellen könnt: Nehmt die Kappe hier oben einmal ab. Hier innen – silbern – seht ihr den Gabelschaft. Dieser muss immer unter der Vorbaukante sein. Ist hier die Kante zu hoch, dann könnt ihr nicht über die Kappe das Lagerspiel einstellen – der Gabelschaft ist zu lang.

Eine zweite Fehlerquelle ist, dass hier die eingeschlagene Kralle lose ist und beim Festziehen immer weiter nach außen wandert.

Benötigtes Werkzeug ist oft nur ein Inbussatz – das verlinke ich euch unter dem Video.

Für mehr Tipps rund ums Fahrrad: juliusfahrrad.de

Magura HS Bremse nachstellen

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🚴 Thema des Videos:

Magura HS hydraulische Felgenbremse nachstellen
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um eine Magura HS11 Felgenbremse nachzustellen, braucht ihr nur einen 25er Torx. Druckpunkt verändern: Schraube mit langem 25er Torx nach innen drehen. Schraube nach innen – drückt auf Kolben, Kolben fahren weiter aus, Bremsbeläge rücken näher an die Felge. Gedacht zum Ausgleichen des Belagsverschleißes. Alte Beläge einige Millimeter abgenutzt – Schraube oben reindrehen gleicht aus.

Schraube soweit eindrehen, bis Druckpunkt sich gut anfühlt. Rad frei drehend? Schleift die Bremse – Einstellung prüfen oder etwas zurückdrehen. Stellt ihr immer wieder nach und Druckpunkt geht trotzdem weg: Undichtigkeit möglich. Glänzender Bremshebel = Undichtigkeit am Hebel. Weiterdrehen hilft oft trotzdem (kein Totalausfall), aber Versteller ist nur für Belagsverschleiß – bei Undichtigkeit Hebel tauschen. Undichtigkeit kann auch an der Bremszange sein. Manche HS-Hebel haben Drehrädchen statt Schraube – werkzeuglos, gleiche Funktion.

Zielgruppe sind Besitzer von Magura HS11 Bremsen. Relevant für Suchanfragen wie „Magura HS11 nachstellen“, „HS11 Druckpunkt“, „Magura HS11 Einstellung“, „Magura Felgenbremse“ und „HS11 Bremsbeläge“.

Zusätzliche Infos

  • Werkzeug: 25er Torx (lang).
  • Druckpunkt: Schraube nach innen – drückt auf Kolben, Beläge näher an Felge.
  • Zweck: Belagsverschleiß ausgleichen. Alte Beläge abgenutzt – Schraube reindrehen.
  • Einstellung: Soweit eindrehen, bis Druckpunkt gut. Rad frei drehend prüfen.
  • Schleift: Einstellung prüfen oder zurückdrehen.
  • Undichtigkeit: Glänzender Hebel = Undichtigkeit. Hebel tauschen. Kann auch an Zange sein.
  • Alternative: Manche HS-Hebel: Drehrädchen statt Schraube – werkzeuglos.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um eine Magura HS11 Felgenbremse nachzustellen, braucht ihr nur so einen 25er Torx. Bleibt bis zum Ende dran, um alle nützlichen Tipps zur HS11 zu bekommen. Um euren Druckpunkt zu verändern, müsst ihr hier mit einem langen 25er Torx einfach die Schraube nach innen drehen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.

Schraubt ihr die Schraube nach innen, drückt diese auf den Kolben – und das sorgt dafür, dass hier unten eure Kolben weiter ausfahren und die Bremsbeläge näher an die Felge rücken. Gedacht ist das, um den Belagsverschleiß auszugleichen. Hier habt ihr einen alten Belag – einige Millimeter abgenutzt. Und um diese Millimeter auszugleichen, dreht ihr oben die Schraube rein.

Dreht die Schraube nun soweit ein, dass euer Druckpunkt sich wieder gut anfühlt – und checkt anschließend, ob sich das Rad noch frei dreht. Fängt die Bremse an, an der Felge zu schleifen, kontrolliert entweder die Einstellung oder nehmt hier etwas wieder von der Einstellung zurück.

Stellt ihr hier innen drin immer wieder nach und der Druckpunkt geht trotzdem wieder schnell weg, kann das noch eine andere Ursache haben. Schaut euch mal diesen Bremshebel an – der ist doch ganz schön glänzend im Vergleich zur anderen Seite. Hier scheint am Hebel irgendwo eine Undichtigkeit zu sein.

Falls diese Bremsen mal undicht werden wie hier, drehen viele Leute einfach weiter – der Druckpunkt geht wieder schnell weg. Grund, warum das oft funktioniert trotz Undichtigkeit: Diese Bremsen haben in der Regel keinen Totalausfall. Dafür ist der Versteller allerdings gar nicht da – sondern wie gesagt nur, um den Belagsverschleiß auszugleichen. Hier muss also der Hebel getauscht werden, um die Undichtigkeit zu beseitigen. Dann funktioniert das auch wieder zuverlässig.

Die Undichtigkeit kann natürlich auch unten an der Bremszange sein. Einige HS-Hebel haben auch anstatt hier einer Schraube ein Drehrädchen – hier geht das ganze dann werkzeuglos. Die Funktion ist identisch.

Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de

Flatmount Scheibenbremse einstellen

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🚴 Thema des Videos:

Einstellen einer Flatmount Scheibenbremse, typischerweise an Gravelbike und Rennrad
Ich zeige dir wie du ganz einfach deine Bremse einstellst.

👉 Mehr Infos und Empfehlungen:

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um eine Flat-Mount-Scheibenbremse einzustellen, die schleift: Verschraubung des Bremssattels unten öffnen. Hinten oft direkt von unten geschraubt, vorne bei manchen Gabeln mit Adapter. Beide Schrauben öffnen – Bremssattel bewegen und ausrichten. Ziel: Identischer Abstand zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag links wie rechts. Mit bloßem Auge. Eine Schraube anziehen, von oben Spalt prüfen, ausrichten, zweite Schraube anziehen. Rad drehen, kontrollieren. Schrauben endfest, Einstellung prüfen.

Nach Festziehen oft wieder leichtes Schleifen – Flat-Mount-Bremsen friemeliger als Postmount. Schritt wiederholen. Mögliche Ursachen: Scheibe mit Schlag, Kolben zurückstellen. Faustregel: Rad dreht frei, schleift nur minimal an einer Stelle – in Ordnung. Nach ein paar Metern Fahrt oft weg. Werkzeug: Vierer-Inbus, bei SRAM Torx 25. Kolben-Rücksteller hilfreich. Weitere Helferchen verlinkt.

Zielgruppe sind Besitzer von Rädern mit Flat-Mount-Scheibenbremsen. Relevant für Suchanfragen wie „Flat-Mount Bremse einstellen“, „Flat-Mount schleift“, „Scheibenbremse einstellen“, „Flat-Mount Bremssattel“ und „Postmount Flat-Mount“.

Zusätzliche Infos

  • Demontage: Verschraubung unten öffnen. Hinten oft direkt, vorne ggf. Adapter.
  • Ausrichtung: Schrauben lose. Sattel bewegen. Identischer Abstand links/rechts.
  • Vorgehen: Eine Schraube an, von oben prüfen, ausrichten, zweite an. Rad drehen. Endfest.
  • Nachteil: Flat-Mount friemeliger als Postmount. Oft wiederholen.
  • Ursachen: Scheibe mit Schlag. Kolben zurückstellen.
  • Faustregel: Rad frei, minimal schleift – OK. Nach Fahrt oft weg.
  • Werkzeug: Vierer-Inbus, SRAM Torx 25. Kolben-Rücksteller.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um eine Flat-Mount-Scheibenbremse einzustellen, die schleift, öffne ich einmal hier unten die Verschraubung des Bremssattels. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um viele nützliche Tipps dazu zu bekommen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.

Hinten sind viele Flat-Mount-Bremsen direkt einfach von unten geschraubt. Von anderen Gabeln kann das etwas anders aussehen – hier hat man häufig einen Adapter dazwischen. In dem Fall öffnet man diese und diese Schraube. Und um den Bremssattel bewegen und ausrichten zu können, sind die Schrauben lose – könnt ihr euren Bremssattel bewegen und ausrichten.

Ziel ist es, dass zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag links wie rechts möglichst identischer Abstand ist. Mach das ganze immer mit bloßem Auge. Zieh mal eine Schraube an, guck von oben rein, dass der Spalt möglichst identisch ist. Ich habe ja nur eine Schraube fest, die andere ist noch locker – dementsprechend kann ich meinen Sattel hier noch etwas hin und her bewegen. Jetzt richte ich ihn aus und zieh die zweite Schraube an. Dreh das Rad mal zum Kontrollieren – das hat schon funktioniert. Jetzt zieh ich die Schrauben endfest und kontrolliere noch mal meine Einstellung.

Nach dem Festziehen habe ich hier wieder ein leichtes Schleifen – und das ist leider der Nachteil bei den Flat-Mount-Bremsen. Die lassen sich meiner Erfahrung nach deutlich friemeliger einstellen als z. B. den Postmount-Standard bei Mountainbikes und fast allen anderen üblichen Rädern. Dann wiederholt den Schritt noch mal – lasst euch hier nicht frustrieren.

Es gibt noch Möglichkeiten, warum ihr das gar nicht eingestellt bekommt: Z. B. hat eure Scheibe einen zu großen Schlag, oder ihr müsst mal die Bremsbeläge zurückstellen – die Kolben zurückstellen –, damit hier das Einstellen wieder einfacher ist.

Meine Faustregel: Falls man es einfach partout nicht eingestellt bekommt – dreht sich wie hier das Rad frei und schleift nur minimal an einer Stelle, so ist das in meinen Augen in Ordnung. Oft fahre ich ein paar Meter, der Bremsbelag nutzt sich wieder leicht ab, schleift sich etwas anders ein – das Schleifen ist komplett weg.

Benötigte Werkzeuge sind oft nur ein Vierer-Inbus und z. B. bei SRAM Torx 25. Ansonsten kann auch so ein Teil hilfreich sein – damit könnt ihr in den Bremssattel gehen und eure Kolben zurückstellen. Das verschafft euch mehr Platz beim Einstellen. Ansonsten gibt's noch ein paar weitere Helferchen – ich verlinke euch was unter dem Video.

Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de