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Lenkkopflager wechseln (lange Anleitung)

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos: 

Lenkkopflager wechseln bei externen Leitungen.

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#lager #lenkkopflager #steuersatz #tauschen #wechseln

Technische Details & Transkript anzeigen

Lenkopflager tauschen – Anleitung für externe Leitungsführung

In diesem Reparaturvideo zeigt Julius, wie du die Lenkopflager an deinem Fahrrad tauschst – am Beispiel eines Gravelbikes mit externer Leitungsführung und gedichteten Industrielagern. Du erfährst Schritt für Schritt: Vorderrad demontieren, Gabel ausbauen, obere und untere Lager samt Spreizring und Abdeckung entfernen, alles reinigen und das passende Ersatzlager anhand von Außendurchmesser, Lagerhöhe und Winkel auswählen. Oben und unten sind oft unterschiedliche Lager – unbedingt einzeln messen und mit dem alten Lager vergleichen.

Das Video behandelt Montage mit reichlich Fett (Korrosionsschutz), korrekte Einbaurichtung und die Einstellung der Vorspannung über die Topcap am Boden. Typische Fallstricke: Gabel beim Ausbau sichern, Leitungen nicht abknicken, Zwischenplättchen und Reihenfolge der Anbauteile dokumentieren. Für Räder mit integrierter Leitungsführung durch das Lenkopflager empfiehlt sich ein separates Video. Abschlusskontrolle: leichtes Lenken in der Luft, kein Spiel zwischen Abdeckkappe und Rahmen.

Sicherheitshinweis: Lenkopflager-Tausch nur mit passendem Werkzeug und Drehmomentschlüssel für den Vorbau. Bei Unsicherheit Werkstatt aufsuchen.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Fahrradreparatur – Lenkopflager tauschen
  • Betrifft: Räder mit externer Leitungsführung (Gravel, MTB, Rennrad u. a.)
  • Lagerarten: Gedichtete Industrielager (häufigste Variante), teils noch Kugelring-Lager
  • Nicht in diesem Video: Integrierte Leitungsführung durch das Lenkopflager (separates Video – Leitungen ziehen, Bremse entlüften, Schaltung einstellen)
  • Werkzeuge: 4-mm- oder 5-mm-Inbus, Messschieber, Fett, optional Drehmomentschlüssel
  • Maße für Ersatzlager: Außendurchmesser, Lagerhöhe, ggf. Winkel (angeschrägt); Innendurchmesser meist unkritisch
  • Montagetipp: Äußerer Winkel des Lagers zum Rahmen hin; reichlich Fett für Korrosionsschutz
  • Einstellung: Topcap handfest, Vorbau ausrichten, Klemmschrauben mit Drehmoment; kein Spiel, leichtes Lenken
  • Typische Probleme: Falsches Lager (zu groß/klein), Anbauteile in falscher Reihenfolge, Leitungen abknicken beim Hängen
  • Quelle: juliusfahrrad.de

Transkript

In diesem Video zeige ich dir, wie du deine Lenkopflager am Fahrrad tauschst. Vorsicht: Es gibt verschiedene Varianten. Meine Variante sind gedichtete Industrielager – das ist das Häufigste, was mittlerweile verbaut wird. Es gibt aber theoretisch auch welche mit Kugelringen. Außerdem ist zu beachten: Ich habe hier eine komplett externe Leitungsführung – meine Leitungen laufen nicht durch das obere Lenkopflager. Falls du das hast, empfehle ich dir ein anderes Video anzuschauen. Dann müssen Leitungen gezogen werden und dementsprechend Bremsen entlüftet, Schaltung neu eingestellt bzw. Züge neu verbaut werden. Das ist jetzt die ganz normale Version, gezeigt am Gravelbike – funktioniert aber auch bei vielen anderen Rädern, Mountainbikes und so weiter. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss. Schaut das kurze Video bis zum Ende an, um viele Tipps zu dem Thema zu bekommen.

Zu Beginn entfernen wir das vordere Laufrad. Das würde auch ohne gehen, aber mit dem entfernten Laufrad haben wir einen Handling-Vorteil, wenn wir gleich die Gabel ausbauen. Jetzt fangen wir an, die Gabel zu demontieren. Dafür nehmen wir die Topcap oben runter – die ist immer mit Inbus geschraubt. Ich habe hier eine eher seltene Version; in der Regel 5-mm- oder 4-mm-Inbus. Den Spacer können wir auch schon abnehmen. Jetzt öffnen wir die seitlichen Klemmschrauben am Vorbau und halten parallel mit der anderen Hand die Gabel fest. Wenn die jetzt offen sind, könnte die Gabel nach unten rausrutschen. Wir nehmen den Vorbau nach oben ab und können die Gabel nach unten rausziehen. Als Handling-Vorteil schieben wir den Vorbau einfach wieder drauf, schließen eine seitliche Klemmschraube und können das Ganze hängen lassen – darauf achten, dass die Leitungen nicht abknicken und entlastet sind. Bei mir war das etwas zu viel Belastung auf der Leitung – ich habe kurz einen Stuhl untergestellt, damit nichts verrutschen kann, während wir oben arbeiten.

Dann fangen wir oben an. Als Erstes hast du immer eine Abdeckung drauf – die kann unterschiedlich aussehen; bei mir ist sie relativ flach. Darunter kommt der Spreizring fürs Lager. Es gibt auch Varianten mit Zwischenplättchen – habe ich sogar hier im Fett versteckt. Beim Auseinanderlegen wirklich angucken, dass du wieder weißt, wie es zusammengehört. Dann sind wir schon am Lager. Auf der Unterseite steckt in der Regel das Lager noch im Rahmen – kann man rausziehen; es kann auch sein, dass es bereits auf der Gabel mit rausgezogen wurde. Beim Unterteil ist in der Regel einfach nur das Lager.

Jetzt fangen wir an, alles zu reinigen. Auch wenn dein Lager verschlissen ist, machst du das bitte einmal kurz sauber – du solltest vergleichen können, ob du mit dem neuen Lager auch das Richtige hast. Bei Lenkopflagern gibt es eine riesige Auswahl, die sich teils nur minimal unterscheidet. Erster Parameter ist der Durchmesser – einmal messen und mit dem neuen vergleichen. Hier musst du wirklich genau hingucken: Es gibt Lager, die sich nur um wenige Zehntelmillimeter unterscheiden – das muss aber das Passende sein. Ist das Lager zu groß, geht es nicht in den Rahmen; ist es zu klein, hast du Spiel im Rahmen und könntest den Rahmen über die Zeit beschädigen.

Was du auch schauen kannst: Manche Lager haben auf der Seitenwand eine Beschriftung – in meinem Fall leider nicht. Erster Wert: Außendurchmesser. Zweiter, nicht zu vernachlässigen: die Lagerhöhe – auch mit Messschieber leicht rausmessen. Auch hier gibt es welche mit 5 mm Unterschied. Dann der Innendurchmesser – in der Regel weniger problematisch. Und dann gibt es noch Winkel: Unser Lenkopflager ist angeschrägt – außen und innen eine Schräge, und auch hier verschiedene Varianten. Bist du auf Lagersuche, fang mit Außendurchmesser und Lagerhöhe an – dann grenzt sich das schon ein. Falls du schon Lager hast, unbedingt mit dem alten vergleichen. Und natürlich am oberen Lager dasselbe Spiel – die meisten Räder haben heutzutage oben und unten nicht mehr identische Lager, gibt's aber auch noch.

Selbes Spiel wie unten: Anbauteile auseinanderlegen und sauber machen, am Rahmen einmal sauber machen. Es gibt verschiedene Varianten – bei mir liegt das Lager direkt im Carbon; es gibt auch Varianten mit eingepresster Lagerschale im Rahmen. Für den Lenkopflagerwechsel ist der Vorgang aber immer identisch. Natürlich auch in der unteren Lagerschale sauber machen und an der Gabel.

Jetzt geht's ans Montieren – wichtig: ordentlich Fett benutzen. Das Fett hat gar nicht die Wirkung, das Lager zu schmieren, sondern Wasser draußen zu halten. Ich nehme mein Lager – in dem Fall das alte, das bei mir noch in Ordnung war – setze es auf eine Fettschicht und gebe oben noch etwas drauf. Hier kannst du fast nicht zu viel Fett reinmachen – überschüssiges Fett verdrängt sich. Zu wenig Fett bedeutet schlechteren Korrosionsschutz. Dasselbe Spiel auch unten: Vorbau wieder runter, vor dem Aufstecken ordentlich Fett auf die Gabel, Lager wieder aufsetzen.

Was ich oben noch nicht erklärt habe: Wie das Lager gehört – eigentlich logisch: Der äußere Winkel soll zum Rahmen hinzeigen. Oben nach innen, unten von unten nach oben. Setze ich es falsch herum drauf, setzt es sich gar nicht wirklich rein; richtig herum sitzt es bündig auf. Auch hier noch ordentlich Fett drauf. Jetzt führe ich die Gabel wieder durch – unten muss es bündig aufsitzen wie vorher. Oben guckt der Gabelschaft raus. Zuerst den Spreizring – der setzt sich ins Lager rein. In meinem Fall habe ich noch einen Kunststoffring, der Toleranzen wegspacert – das kannst du auch nicht haben. Dann die Abdeckung. Wenn ich alles zusammenschiebe, muss es aussehen wie vorher und sich schon leicht lenken lassen. Spacer oben drüber – Vorbau wieder auf, eine seitliche Klemmschraube – ab jetzt darf ich die Gabel loslassen. Spacer und Topcap lose zusammenschrauben – einstellen tu ich, wenn das Rad am Boden steht. Vorderrad wieder einsetzen.

Jetzt müssen wir das Lenkopflager korrekt einstellen. Dafür die seitliche Klemmschraube öffnen, prüfen ob die zweite auch offen ist. Über die Topcap oben die Vorspannung einstellen – handfest. In meinem Fall ist die Werkzeugaufnahme in der Kappe integriert; in der Regel hast du eine ganz normale Schraube. Hartfest. Vorbau zum Vorderrad gerade ausrichten, seitliche Klemmschrauben schließen – im Idealfall mit Drehmomentschlüssel; Werte stehen in der Regel auf dem Vorbau.

Jetzt prüfen, ob die Vorspannung passt – zwei Parameter: Erstens muss es leicht lenkbar sein, wenn das Rad angehoben ist. Zweitens: Spiel prüfen – Vorderradbremse ziehen, Finger zwischen Abdeckkappe und Rahmen, nach vorne und hinten rütteln. Kann ich noch Spiel feststellen, passt etwas nicht – in der Regel sind die Lager nicht ausreichend vorgespannt, könnte aber auch falsch montiert sein. Abschließend darf kein Spiel mehr spürbar sein. Am Ende überschüssiges Fett mit einem Tuch wegnehmen – bei den ersten Fahrten kann noch etwas Fett rausdrücken, technisch nicht schlimm.

Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad: juliusfahrrad.de – meine Website, auf der ich dir zeige, wie du dein Fahrrad selbst reparieren kannst.

Naben prüfen

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Prüfen der Naben auf Lagerspiel und Laufeigenschaften.

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Naben prüfen – Lager beurteilen, einstellen oder tauschen?

In diesem Video zeigt Julius, wie du mit einfachen Handgriffen deine Naben beurteilen kannst – ob Handlungsbedarf besteht, die Lager nachgestellt oder getauscht werden müssen. Wichtig vorab: Achsen und Schnellspanner unbedingt auf festen Sitz prüfen (z. B. mit 5-mm-Inbus), sonst können lockere Achsen zu Fehldiagnosen führen. Anschließend lernst du den Lauftest im Montageständer, die Axialspielprüfung an der Felge und am Hinterrad zusätzlich Checks am Freilaufkörper und an der Kassette.

Typische Anzeichen für verschlissene Nabenlager sind spürbares Abbremsen ohne erkennbare Bremsscheiben-Reibung, axiales Spiel an der Felge und Klicken nur beim Treten (eher Freilauflager als Nabenlager). Hinterradnaben verschleißen schneller als Vorderräder – durch Antriebskräfte und Fahrergewicht. Das Video eignet sich als erste Fehlersuche, bevor du Rad demontierst oder Lager tauschst.

Sicherheitshinweis: Diagnose und Reparatur an Naben nur mit passendem Werkzeug. Bei Unsicherheit oder wenn Kassette und Freilauf auseinandergebaut werden müssen, lieber Werkstatt aufsuchen.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Fahrrad-Diagnose – Naben und Nabenlager prüfen
  • Ziel: Feststellen, ob Lager nachgestellt, eingestellt oder getauscht werden müssen
  • Voraussetzung: Achse fest (5-mm-Inbus), bei Schnellspanner Laufrad ordentlich im Rahmen und verschlossen
  • Test 1 – Lauf: Laufrad im Montageständer drehen; Knackgeräusche, Bremsen oder deutliches Abbremsen ohne Bremsscheiben-Reibung
  • Test 2 – Axialspiel: Felge seitlich hin und her bewegen; Kippeln bei fester Achse = Nabenlager ausgeschlagen oder nachstellen nötig
  • Hinterrad – Freilauf: Knacken nur beim Treten kann Freilauflager sein, nicht Nabenlager
  • Hinterrad – Kassette: Einteilige Kassette kippeln; bewegt sich alles mit = Lager im Freilaufkörper ausgeschlagen (Kassette vorher nachziehen)
  • Typische Probleme: Lauter Freilauf maskiert Lagergeräusche; Bremsscheibe schleift – von Nabenproblem unterscheiden
  • Hinweis: Hinterradnaben verschleißen schneller (Antrieb, Fahrergewicht); Tests am Hinterrad gezeigt, gelten analog fürs Vorderrad
  • Quelle: juliusfahrrad.de

Transkript

Ich zeige dir, wie du mit einfachen Handgriffen deine Naben einmal beurteilen kannst, ob hier Handlungsbedarf da ist – Lager einstellen, tauschen und so weiter. Das kannst du im Rahmen einer Fehlersuche nutzen. Eine ganz einfache Methode. Schaut das kurze Video bis zum Ende an. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss.

Bevor wir anfangen, Naben zu beurteilen, müssen wir eins unbedingt checken: Sind unsere Achsen fest? In meinem Fall brauche ich einen 5-mm-Inbus – einmal kurz nachziehen. Ja, die ist fest. Wenn du das nicht machst und die Achse locker ist, kann es bei dem, was ich dir jetzt zeige, zu massiven Fehlern kommen. Also unbedingt Achsen kontrollieren. Falls du noch einen Schnellspanner hast, unbedingt kontrollieren, dass das Laufrad ordentlich im Rahmen sitzt und perfekt verschlossen ist.

Wir starten mit dem einfachsten Test. Dafür muss das Fahrrad einmal im Montageständer stehen oder du hältst es in der Luft. Wir drehen das Laufrad an und schauen, wie es rollt und sich dreht. In meinem Fall dreht es sich frei und läuft sauber. Mein Freilauf ist leider relativ laut. Manchmal hört man, wenn die Lager verschlissen sind, schon Knackgeräusche – bin mir aufgrund des Freilaufs nicht sicher, ob ich das jetzt überhaupt hören würde. Das ist der erste Test.

Falls ich hier schon etwas feststellen kann – es bremst z. B. spürbar ab – muss ich als Nächstes die Bremse kontrollieren: Schleift meine Bremsscheibe am Bremsbelag und wird mein Rad deswegen langsamer? Das muss ich auseinanderhalten. Wenn außenrum nichts abbremst und es trotzdem deutlich langsamer wird, spricht das dafür, dass man die Lager näher kontrollieren sollte.

Die nächste Prüfung: Gegebenenfalls hast du schon Lagerspiel, aber es läuft noch super. Jetzt greifen wir in die Felge und bewegen sie axial – quer rüber, vor und zurück hin und her. Kann ich hier ein Kippeln feststellen, spüre ich, dass etwas lose ist, und meine Achse ist fest – dann spricht das dafür, dass die Nabenlager ausgeschlagen sind oder nachgestellt werden müssen. Da gibt es verschiedene Varianten; pauschal lässt sich nicht sagen, was der perfekte Lösungsweg in deinem Fall ist.

Am Hinterrad haben wir in der Regel, falls wir eine Kettenschaltung haben, noch Lager im Freilaufkörper. Wenn es z. B. knackt und nur im Treten knackt, kann es auch sein, dass es nicht die Nabenlager sind, sondern die Lager im Freilaufkörper. Das ist etwas schwerer zu beurteilen. Im Idealfall baut man alles auseinander – Hinterrad raus, Kassette runter – und schaut sich den Freilauf an. Wir machen das jetzt im eingebauten Zustand.

Der einfachste Test: Kippelt meine Kassette hin und her? Kann sein, dass die Kassette nicht fest ist – dann sollte man die Kassette vorher nachziehen. Wenn ich aber eine einteilige Kassette wie bei mir habe, kippel sie hin und her und es bewegt sich alles mit, dann spricht das dafür, dass die Lager im Freilaufkörper ausgeschlagen sind.

All diese Schritte habe ich am Hinterrad gezeigt – aus einem einfachen Grund: Wir haben dort etwas mehr Technik drin, und Hinterradlager in den Naben verschleißen viel schneller als beim Vorderrad. Wir haben Antriebskräfte drauf, und das hauptsächliche Fahrergewicht ist auch auf dem Hinterrad.

Für mehr Tipps zu deinem Fahrrad: juliusfahrrad.de – meine Website, die dir helfen soll, dein Fahrrad selbst zu reparieren.

Specialized FutureShock Lenkkopflager einstellen

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🚴 Thema des Videos: 

Specialized FutureShock Lenkkopflagerspiel einstellen.

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Beschreibung

Dieses Video erklärt, wie du Lenkopflagerspiel am Specialized Future Shock (Rennrad oder Gravel Bike) einstellst. Das System ist anders aufgebaut als ein herkömmliches Lenkopflager: Die Einstellung erfolgt nicht oben am Vorbau, sondern unten über seitliche Einsteller – rechts und links, teils unter einer Kappe. Zuerst die Sicherungsschraube mit einem größeren Inbus (im Video Zweieinhalber, bei manchen Modellen evtl. Dreier) lösen. Danach mit einem Zweier-Inbus in die innere Schraube greifen und die eigentliche Einstellschraube drehen. Die kleine Schraube innen drückt auf den Lagerkonus und stellt so das Lagerspiel ein, vergleichbar zum herkömmlichen System. Beide Seiten nacheinander feinfühlig einstellen.

Lagerspiel prüfen: Bremse festhalten und den Lenker wie gewohnt von vorne nach hinten kippeln. Zusätzlich testen, ob der Lenker sich frei bewegt oder das Lager bereits klemmt. Ziel wie beim traditionellen Lenkopflager: leichtgängig lenken, spielfrei. Anschließend die Sicherung wieder fest anziehen – wichtig, sonst kann beim Lenken die Einstellschraube nachdrehen und Spiel entstehen. Beide Sicherungsschrauben rechts und links eindrehen. Zum Schluss erneut prüfen: kein Spiel, Lenker leichtgängig. Ein Haftungsausschluss für Selbstbauer wird erwähnt.

Zielgruppe sind Besitzer von Specialized Road- oder Gravel-Bikes mit Future Shock. Die Anleitung eignet sich für Suchanfragen wie „Specialized Future Shock Lenkopflager“, „Future Shock Lagerspiel einstellen“, „Lenkopflagerspiel Future Shock nachstellen“ und „Future Shock Einsteller unten“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Lenkopflagerspiel am Specialized Future Shock einstellen bzw. nachstellen (Rennrad, Gravel).
  • Besonderheit: Einstellung nicht oben am Vorbau, sondern unten über seitliche Einsteller (rechts und links), ggf. unter Kappe.
  • Werkzeuge: Größerer Inbus zum Lösen der Sicherung (z. B. 2,5 mm oder 3 mm – je nach Modell prüfen); Zweier-Inbus für die eigentliche Einstellschraube (greift in die innere Schraube).
  • Ablauf: Sicherung links und rechts lösen, Einstellschraube mit Zweier-Inbus feinfühlig nachstellen (Schraube drückt auf Lagerkonus), Lagerspiel prüfen (Bremse halten, vorne–hinten kippeln), Lenkgängigkeit prüfen (kein Klemmen), Sicherung beidseitig wieder festziehen, abschließend erneut prüfen.
  • Ziel: Leichtgängig lenken, spielfrei – wie bei traditionellem Lenkopflager.
  • Typische Fehler: Sicherung nicht wieder anziehen → beim Lenken kann die Einstellschraube nachdrehen und Spiel entsteht. Nur eine Seite einstellen → beide Seiten müssen nachgestellt werden.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Hast du an deinem Specialized Rennrad oder Gravel Bike das Future-Shock-System und Lenkopflagerspiel? Dann schau das kurze Video bis zum Ende an, um viele Tipps zum Thema zu bekommen. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss.

Das System ist grundlegend anders aufgebaut als ein herkömmliches. Das Lenkopflagerspiel stellen wir nicht oben ein, sondern unten über diese Einsteller. Die können auch unter einer Kappe liegen – hier liegen sie frei. Einfach schauen, dass man rankommt. Es gibt sie rechts und links. Hier brauchen wir zuerst einen Zweieinhalber-Inbus, damit wir die Sicherung losschrauben, um nachstellen zu können. Es gab das evtl. auch mal mit einem Dreier-Inbus – einfach schauen. Auf jeden Fall etwas Größeres. Wenn die Sicherung lose ist, nehme ich einen Zweier-Inbus. Der passt in die Schraube rein und dreht unten die eigentliche Einstellschraube. Die kleine Schraube innen drückt auf den Lagerkonus – damit stelle ich das Lagerspiel ein, ähnlich wie beim herkömmlichen System. Die Schraube ran drehen und feinfühlig einstellen. Das gleiche auf der anderen Seite: Sicherung lösen, Spiel einstellen bzw. nachstellen.

Jetzt das Lagerspiel prüfen: Bremse festhalten und wie gewohnt von vorne nach hinten kippeln. Außerdem testen, ob der Lenker sich frei bewegt oder das Lager schon klemmt. Ziel ist dasselbe wie beim traditionellen Lenkopflager: leicht lenken, spielfrei. Danach die Sicherung wieder eindrehen – ganz wichtig, sonst könnte man beim Lenken die Einstellschraube verdrehen und es entsteht Spiel. Beide Sicherungsschrauben rechts und links eindrehen. Abschließend noch mal prüfen: kein Lenkopflagerspiel, Lenker lässt sich leicht lenken – dann bist du fertig.

Für mehr Tipps zu deinem Fahrrad: juliusfahrrad.de

Canyon Cockpit einstellen

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos:

Einstellen des Lenkkopflager und Lenkerstellung beim Canyon einteiligen Cockpit.

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Beschreibung

Dieses Video zeigt, wie du am Canyon-Cockpit das Lenkopflagerspiel oder die genaue Ausrichtung des Lenkers einstellst. Dafür brauchst du das spezifische Canyon-Spezialwerkzeug (Flügelwerkzeug). Zuerst die Gummiabdeckung oben entfernen und das Werkzeug von oben eindrehen – manchmal ist es etwas schwierig, das Gewinde unten zu treffen, mit Geduld klappt es. Das Werkzeug komplett eindrehen, mit loser Fingerkraft anziehen (noch nicht fest), bevor unten an der Klemmschraube gearbeitet wird. So verhindert man, dass der Gabelschaft aus dem Vorbau rutscht und alles neu ausgerichtet werden muss. Mit einem 25er Torx die Klemmschraube lösen. Das Spezialwerkzeug oben über die Flügel anziehen – dadurch wird das Lenkopflager zusammengestaucht und eventuelles Spiel verschwindet. Lenkopflagerspiel prüfen und das Cockpit zum Reifen ausrichten.

Passt die Ausrichtung: Mit dem 25er Torx die Schraube langsam eindrehen, erst so weit mit Handkraft anziehen, dass das Cockpit sich nicht mehr bewegen lässt. Die Schraube ist noch nicht endfest. Wichtig: unbedingt mit dem Drehmomentschlüssel und im angegebenen Drehmoment arbeiten. Das gesamte Cockpit hält nur an dieser einen Schraube – ist sie nicht richtig angezogen, besteht die Gefahr, dass es während der Fahrt auseinanderfällt. Zum Schluss das Flügelwerkzeug wieder ausdrehen und die Gummiabdeckung einsetzen. Ein Haftungsausschluss für Selbstbauer wird erwähnt.

Zielgruppe sind Besitzer von Canyon-Rädern mit integriertem Cockpit. Die Anleitung eignet sich für Suchanfragen wie „Canyon Cockpit Lenkopflager einstellen“, „Canyon Spezialwerkzeug Lenker“, „Canyon Cockpit Ausrichtung“ und „Canyon Flügelwerkzeug“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Lenkopflagerspiel und Ausrichtung des Lenkers am Canyon-Cockpit einstellen.
  • Werkzeuge: Canyon-Spezialwerkzeug (Flügelwerkzeug), 25er Torx, Drehmomentschlüssel.
  • Vorbereitung: Gummiabdeckung entfernen, Spezialwerkzeug von oben eindrehen (Gewinde kann schwer zu treffen sein), mit Fingerkraft anziehen – bevor Klemmschraube gelöst wird, damit Gabelschaft nicht rutscht.
  • Ablauf: Klemmschraube mit 25er Torx lösen; Flügelwerkzeug anziehen → Lenkopflager wird zusammengestaucht, Spiel verschwindet; Lenkopflagerspiel prüfen, Cockpit zum Reifen ausrichten; Schraube mit 25er Torx langsam eindrehen, handfest anziehen; mit Drehmomentschlüssel auf angegebenes Drehmoment nachziehen; Flügelwerkzeug ausdrehen, Gummiabdeckung einsetzen.
  • Drehmoment: Klemmschraube unbedingt mit Drehmomentschlüssel und Herstellerangabe anziehen – Cockpit hält nur an dieser Schraube.
  • Typische Fehler: Schraube nicht richtig angezogen → Gefahr, dass Cockpit während der Fahrt auseinanderfällt; Flügelwerkzeug vor dem Lösen der Klemmschraube nicht eingedreht → Gabelschaft kann rutschen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um bei deinem Canyon-Cockpit das Lenkopflagerspiel oder die genaue Ausrichtung deines Lenkers einstellen zu können, brauchst du dieses spezifische Canyon-Werkzeug. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zum Thema zu bekommen.

Zuerst die Gummiabdeckung oben entfernen und dann von oben das Spezialwerkzeug eindrehen. Manchmal ist es etwas schwierig, das Gewinde unten zu treffen – mit etwas Geduld schaffst du das. Ich habe das Werkzeug komplett eingedreht, nicht wirklich fest, einfach mit loser Fingerkraft angezogen – bevor ich unten an der Klemmschraube etwas mache. Das verhindert, dass der Gabelschaft aus dem Vorbau rausrutscht und ich alles neu ausrichten muss. Hier brauche ich jetzt einen 25er Torx und löse die Verschraubung.

Wenn ich jetzt oben das Spezialwerkzeug über die Flügel anziehe, wird das Lenkopflager zusammengestaucht und eventuelles Spiel verschwindet. Jetzt kann ich das Lenkopflagerspiel prüfen und das Cockpit zum Reifen ausrichten. Passt die Ausrichtung, nehme ich wieder den 25er Torx, drehe die Schraube langsam ein und ziehe sie erst so weit mit Handkraft an, dass ich das Cockpit nicht mehr bewegen kann. Die Schraube ist noch nicht endfest. Wichtig: unbedingt mit dem Drehmomentschlüssel und im angegebenen Drehmoment arbeiten. Dein ganzes Cockpit hält nur an dieser einen Schraube. Ist die nicht richtig angezogen, läufst du Gefahr, dass es während der Fahrt auseinanderfällt. Jetzt das Flügelwerkzeug wieder ausdrehen und die Gummiabdeckung einsetzen.

Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad: juliusfahrrad.de

Lenkkopflager einstellen klassischer Steuersatz

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🚴 Thema des Videos:

Lenkkopflager einstellen beim klassischen Steuersatz
Ich zeige dir wie du ganz einfach dein Lenkkopflagerspiel einstellst.

👉 Mehr Infos und Empfehlungen:

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um bei einem klassischen Steuersatz das Lenkkopflagerspiel einzustellen, brauchst du nur einen flachen Schlüssel – zuerst prüfen, welche Größe (hier 36 mm, ältere Versionen oft 32 mm). Der Aufbau: Zwei Stellen zum Ansetzen. Unten stellst du das eigentliche Lenkkopflagerspiel ein, oben sicherst du die untere, damit sie sich nicht verdreht. Vorgehen: Obere Kontermutter zwei, drei Umdrehungen rausdrehen. Unten nachziehen. Etwas Gefühlssache – nicht festgeknallt, leicht angedreht. Oben wieder eindrehen. Prüfen: Vorderradbremse ziehen, ringsherum wackeln. Spürst du noch Spiel zwischen Rahmen und Steuersatz – Schritt wiederholen. Unsicher, wie sich Spiel anfühlt? Beide etwas lockern, wackeln – dann ist es meist eindeutig.

Manchmal siehst du die untere Werkzeugaufnahme nicht – bei manchen Steuersätzen nur oben eine Aufnahme, dazu eine Kappe für die Optik. Kappe hochschrauben, um an die untere Stelle zu kommen. Siehst du die untere Stelle nicht: Oberteil ganz rausdrehen, dann erscheint das untere Teil. Hast du dauerhaft Lenkkopflagerspiel und das Nachstellen hilft nur kurz – dann stimmt etwas nicht: Lager defekt oder Aufbau des Steuersatzes passt nicht. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit klassischem Steuersatz. Relevant für Suchanfragen wie „Lenkkopflagerspiel einstellen“, „Steuersatz Spiel“, „Steuersatz einstellen“ und „Lenkkopflager nachstellen“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Lenkkopflagerspiel bei klassischem Steuersatz einstellen.
  • Werkzeug: Flacher Schlüssel (36 mm oder 32 mm bei älteren Versionen).
  • Aufbau: Zwei Stellen – unten: Spiel einstellen; oben: untere sichern (Kontermutter).
  • Vorgehen: Obere zwei, drei Umdrehungen raus → unten nachziehen (leicht, nicht fest) → oben wieder eindrehen.
  • Prüfung: Vorderradbremse ziehen, wackeln. Noch Spiel? Schritt wiederholen. Unsicher: beide lockern, wackeln.
  • Untere Stelle nicht sichtbar: Kappe hochschrauben oder Oberteil rausdrehen.
  • Dauerhaftes Spiel: Lager defekt oder Aufbau passt nicht – nicht nur nachstellen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um einen so klassischen Steuersatz – das Lenkkopflagerspiel einzustellen – brauchst du nur so einen flachen Schlüssel. Musst erst mal schauen, welche Größe du brauchst. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Hier in dem Fall 36 mm – die älteren Versionen dann auch mal mit 32 mm unterwegs. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um viele Tipps zum Thema zu bekommen.

Der Aufbau ist relativ einfach: Das hier sind zwei Stellen, an denen du einen Schlüssel ansetzen kannst. Die untere Stelle – darüber stellst du das wirkliche Lenkkopflagerspiel ein. Und mit der oberen sicherst du die untere, damit die sich nicht wieder verdreht. Also erst mal hergehen: Obere drehe ich mal zwei, drei Umdrehungen raus. Dann unten rein nachdrehen. Das ist jetzt ein bisschen eine Gefühlssache – das muss jetzt nicht festgeknallt werden, leicht angedreht. Oben wieder eindrehen – und das war’s im Endeffekt schon. Jetzt müssen wir natürlich noch überprüfen, ob wir noch Spiel haben. Dafür ziehen wir mal die Vorderradbremse und wackeln einmal hier ringsherum. Spürst du jetzt noch ein Spiel zwischen Rahmen und diesem Steuersatz – dann wiederhol den Schritt einfach noch mal. Wenn du dir nicht sicher bist, wie sich Spiel anfühlt: Dann dreh beide einfach mal ein bisschen lose und wackel mal – ziemlich eindeutig.

Noch ein paar kleine Tipps: Manchmal siehst du die untere Werkzeugaufnahme gar nicht. Das liegt dann daran: Bei manchen Steuersätzen hast du nur oben eine Aufnahme und hast eine Kappe, die hier rübergeht – das soll optisch das Ganze ein bisschen cleaner machen. Hier musst du dann hergehen und die Kappe teils wirklich hochschrauben, damit du an die untere Stelle rankommst. Der Aufbau ist aber identisch. Siehst du also mal die untere Stelle zum Einstellen nicht: Dann dreh einmal das Oberteil ganz raus – und dann müsstest du schon das untere Teil sehen. Und hier kannst du ganz normal einstellen. Du kannst natürlich ab und an dein Lenkkopflagerspiel mal wie gezeigt prüfen. Hast du permanentes Lenkkopflagerspiel und das Nachstellen ist immer nur von kurzer Dauer – dann passt irgendwas nicht. Dann können entweder die Lager defekt sein oder der Aufbau des Steuersatzes passt nicht. Hier innen drin sind noch ein paar Kleinteile und so weiter. Ich habe auch schon gesehen, als jemand z. B. eine Gabel gewechselt hat – der hat dann alle Wochen einmal nachgestellt. Das ist auch nicht das Ziel. Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de

Lenkkopflager wechseln

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos:

Austausch von Lenkkopflagern
Ich zeige dir wie du ganz einfach deine Lager der Lenkung wechselst.

👉 Mehr Infos und Empfehlungen:

Hier findest du die Produkte, die ich empfehle:
Lagerfett: https://amzn.to/3OqX4eg *

Dinge die jeder braucht:

Elektrische Minipumpe: https://amzn.to/4ggHSg2 *
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um eure Lenkkopflager zu wechseln, entfernt erst mal Vorderrad, Bremse und Gabel. Abdeckkappen runter – manchmal dünne Ringe, Reihenfolge beachten. Spreizring zur Seite, dann am Lager. Oben und unten Lager – unterschiedliche Größen. Bei Lenkkopflagern gibt es viele Varianten. Wichtige Werte: Innendurchmesser, Außendurchmesser, Lagerhöhe, Winkel (innen und außen). Bei Unsicherheit: Hersteller oder Händler fragen. Alte Lager zum Vergleichen aufheben.

Vor Montage: Lagerschalen und Anlagestellen sauber machen, von Fett und Schmutz befreien. Ordentlich Fett rein – fast nicht zu viel. Fett hält Wasser, Feuchtigkeit etc. draußen, nicht für besseres Drehen. Oben und unten: sauber, Fett, Lager, Fett drauf. Montage: Gabel durch, Spreizringe, Beilagscheiben, Abdeckung wie vorher. Lenkkopflagerspiel einstellen – separates Video.

Zielgruppe sind Radfahrer, die ihr Lenkkopflager wechseln. Relevant für Suchanfragen wie „Lenkkopflager wechseln“, „Steuersatz wechseln“, „Lenkkopflager Größe“, „Lenkkopflager einbauen“ und „Steuersatz Lager“.

Zusätzliche Infos

  • Demontage: Vorderrad, Bremse, Gabel. Abdeckkappen, Ringe, Spreizring, Lager oben und unten.
  • Größen: Innendurchmesser, Außendurchmesser, Lagerhöhe, Winkel. Oft auf Lagerrand. Bei Unsicherheit: Hersteller/Händler.
  • Vergleich: Alte Lager aufheben, mit neuen vergleichen.
  • Vor Montage: Lagerschalen und Anlagestellen sauber. Ordentlich Fett.
  • Montage: Fett rein, Lager rein, Fett drauf. Oben und unten.
  • Abschluss: Gabel durch. Spreizringe, Beilagscheiben, Abdeckung. Lagerspiel einstellen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um eure Lenkkopflager zu wechseln, entfernt erst mal Vorderrad – wie hier – Bremse und die Gabel. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Für viele nützliche Tipps zum Thema Lenkkopflager wechseln schau das kurze Video bis zum Ende an.

Habt ihr das alles entnommen, dann Abdeckkappen einmal runter. Da kommen euch manchmal so dünne Ringe entgegen – die hebt ihr auf und achtet vor allem auf die Reihenfolge. Hier ist der Spreizring fürs Lager – den auch mal zur Seite. Und dann seid ihr schon am Lager selbst dran. Hier auf der Unterseite habt ihr auch noch mal ein Lager – das dann auch einmal rausnehmen. Und jetzt seht ihr schon: Das obere und untere Lenkkopflager ist von der Größe her anders.

Das ist bei Lenkkopflagern mittlerweile ein ziemliches Problem – es gibt so viele, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ich zeige euch mal kurz die Werte, auf die ihr achten müsst, damit ihr wieder die richtigen Lager findet. Mit etwas Glück habt ihr hier auf dem Lagerrand eine Beschriftung – das ist der einfachste Weg. Oft sieht man die aber auch nach einer Zeit nicht mehr. Die wichtigen Größen sind: Innendurchmesser, Außendurchmesser, Lagerhöhe – und dann noch die Winkel. Ihr habt hier einen Winkel und ihr innen drin noch mal einen. Diese Werte müssen alle wieder übereinstimmen, damit das danach reibungslos funktioniert.

Falls ihr euch hier nicht sicher seid, dann lieber beim Hersteller anfragen oder beim Händler ums Eck. Da kann ich euch leider auch keinen todsicheren Tipp geben, wie ihr ans richtige Lager kommt – außer zu messen oder es irgendwie anderweitig rauszufinden.

Habt ihr dann eure neuen Lager, dann nehmt ruhig mal die alten, haltet die entgegen, übereinander und so weiter. Also: Bevor ihr nicht neue habt, die alten niemals wegwerfen.

Bevor jetzt die Lager montiert werden: Noch mal die Lagerschalen und alles an den Anlagestellen einmal sauber machen – von allem Fett und Schmutz befreien. Bevor jetzt das neue Lager montiert wird: Ordentlich Fett rein. Und hier gibt's fast nicht zu viel Fett. An der Stelle mit dem Lager – rein drückt sich nämlich das Fett dann auch wieder zur Seite. Dann oben aufs Lager auch noch mal richtig Fett drauf. Das Fett sorgt nämlich nicht dafür, dass das Lager besser dreht – sondern dass z. B. Wasser, Feuchtigkeit etc., alles an Zeug, was da nicht hingehört, draußen bleibt. Das gleiche natürlich auf der Unterseite: Sauber gemacht habe ich es gerade schon – Fett rein, Lager rein und noch mal ordentlich Fett drüber.

Jetzt geht's wieder ans Montieren. Gabel durch – und so wie ihr vorher Spreizringe, Beilagscheiben und Abdeckung entnommen habt, setzt ihr die einfach wieder auf. Anschließend müsst ihr wieder euer Lenkkopflagerspiel einstellen – dazu gibt's aber schon ein Video, und das findet ihr auf juliusfahrrad.de

DUB Kurbelspiel einstellen

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🚴 Thema des Videos:

Tretlagerspiel bei Sram DUB Kurbeln einstellen
Ich zeige dir wie du ganz einfach deine Lagerspiel einstellst.

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Um das Lagerspiel bei SRAM-DUB-Kurbeln einzustellen, brauchst du nur einen Zweier-Inbus. Auf der linken Kurbelseite: Verstellring mit kleiner Schraube. Schraube anlösen (nicht komplett rausdrehen). Kräftig auf Antriebsseite klopfen – Kurbel nach links auf Anschlag. Verstellring: kleines Plus mit Pfeil – in Pfeilrichtung drehen. Ring spreizt sich innen, Lagerspiel weg. Schraube wieder zudrehen – vorsichtig, Plastikring, Schraube im Plastik.

Test: An Welle ziehen und drücken – kein Lagerspiel. Kurbel soll sich leicht drehen lassen. Dreht sich nicht leicht: zu viel Vorspannung – Verstellring etwas zurückdrehen. Rechte Seite: Kurbel fest? Achter-Inbus, Schraube nach rechts drücken. Kurbel selten locker – bei permanentem Lagerspiel prüfen. Lagerspiel bleibt: wahrscheinlich Tretlager – Lager ausgeschlagen, Verstellbereich reicht nicht. Tretlager prüfen.

Zielgruppe sind Besitzer von SRAM-DUB-Kurbeln. Relevant für Suchanfragen wie „SRAM DUB Lagerspiel“, „DUB Kurbel einstellen“, \"SRAM DUB Kurbel\", \"Lagerspiel Tretlager\" und \"DUB Verstellring\".

Zusätzliche Infos

  • Werkzeug: Zweier-Inbus. Linke Seite: Verstellring mit Schraube.
  • Vorgehen: Schraube anlösen. Auf Antriebsseite klopfen. Verstellring in Pfeilrichtung drehen.
  • Schraube: Wieder zudrehen. Vorsicht – Plastik.
  • Test: Kein Lagerspiel. Kurbel leicht drehbar. Zu viel Vorspannung: zurückdrehen.
  • Rechte Seite: Kurbel fest? Achter-Inbus prüfen.
  • Lagerspiel bleibt: Tretlager prüfen – Lager ausgeschlagen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Um das Lagerspiel bei SRAM-DUB-Kurbeln einzustellen, benötigst du erst mal nur einen Zweier-Inbus. Auf der linken Kurbelseite befindet sich so ein Verstellring. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Und in diesem Verstellring eine kleine Schraube – die ihr erst mal anlöst. Komplett herausdrehen ist nicht nötig. Schau das kurze Video bis zum Ende an, um alle Tipps zu SRAM-DUB-Kurbeln zu bekommen.

Anschließend klopfst du einmal kräftig auf die Antriebsseite – damit die Kurbel komplett nach links auf Anschlag liegt. Dann steht hier auf dem Verstellring so ein kleines Plus mit einem Pfeil – man kann es leider nur erahnen. Ihr dreht den Verstellring in die Pfeilrichtung. Dieser spreizt sich innen auf und sorgt dafür, dass euer Lagerspiel weg ist.

Anschließend nimmst du wieder den Zweier-Inbus und drehst die kleine Schraube wieder zu. Aber Vorsicht: Das hier ist nur ein Plastikring, und die Schraube steckt hier direkt im Plastik – hält also nicht viel aus, muss sie auch nicht. Sie sorgt nur dafür, dass der Verstellring geklemmt wird und sich nicht mehr verdrehen kann.

Anschließend testest du mal, ob du noch Lagerspiel hast – einfach hier mal an der Welle ordentlich ziehen und drücken. Alles fest. Natürlich soll sich die Kurbel auch noch leicht drehen lassen. Lässt sich die Kurbel nicht leicht drehen, hast du wahrscheinlich etwas zu viel Vorspannung hier mit dem Verstellring auf die Kurbel gegeben. Dann wieder öffnen und ein Stückchen zurückdrehen.

In dem Zuge kannst du auch noch auf der rechten Seite kontrollieren, ob die Kurbel fest verschraubt ist. Dafür brauchst du einen Achter-Inbus und drückst einfach mal die Schraube nach rechts – ob hier alles fest ist. Die Kurbel wird super selten locker – aber falls du permanent Lagerspiel bekommst, musst du das unbedingt mal kontrollieren.

Bekommst du immer wieder Lagerspiel oder kriegst es einfach nicht weggestellt, dann liegt das wahrscheinlich nicht an der Kurbel, sondern am Tretlager. Dadurch, dass die Kurbel läuft, sind hier die Lager ausgeschlagen – dann reicht meistens auf der hinteren Seite der Verstellbereich gar nicht aus. Dann checkt lieber das mal, bevor ihr ewig an der Kurbel rummacht.

Für mehr Tipps rund um euer Fahrrad: juliusfahrrad.de

BSA Tretlager montieren

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🚴 Thema des Videos:

Montage von BSA Tretlager am Fahrrad
Ich zeige dir wie du ganz einfach dein Tretlager montierst.

👉 Mehr Infos und Empfehlungen:

Hier findest du die Produkte, die ich empfehle:
Sram Spacer DUB Chart: https://www.sram.com/globalassets/document-hierarchy/compatibility-map/mtb/dub-mtb-bottom-bracket-compatibility-chart.pdf
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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Bevor ihr das BSA-Tretlager verbaut, streicht das Gewinde mit Antiseize oder Fett ein. Welche Spacer bei eurem Tretlager dabei sind und benötigt werden – Infos unter Video. Thema oft unübersichtlich. Wie bei Pedalen: linke und rechte Seite. Pfeil zeigt Drehrichtung zum Zuschrauben. Erste Seite mit Hand locker ein, dasselbe auf Nichtantriebsseite – ein paar Gewindegänge über lassen. Antriebsseite ordentlich fest, besser mit Drehmoment. Dann Nichtantriebsseite.

BSA beschreibt nur den Gewindestandard – nicht innen, hier macht jeder sein eigenes. Werkzeug oft nur für bestimmte Innenlager (z. B. DUB SRAM). Shimano – anderes Werkzeug. Werkzeuge unter Video verlinkt.

Zielgruppe sind Radfahrer, die ein BSA-Tretlager verbauen. Relevant für Suchanfragen wie „BSA Tretlager verbauen“, „BSA Tretlager einbauen“, \"BSA Innenlager\", \"Tretlager BSA\" und \"BSA Gewinde\".

Zusätzliche Infos

  • Vorbereitung: Gewinde mit Antiseize oder Fett einstreichen.
  • Spacer: Prüfen welche benötigt. Infos unter Video.
  • Seiten: Links und rechts. Pfeil = Drehrichtung.
  • Einbau: Mit Hand locker ein. Nichtantriebsseite: Gewindegänge über lassen. Antriebsseite fest. Dann Nichtantriebsseite.
  • Werkzeug: BSA = Gewindestandard. Innenlager-spezifisch. DUB SRAM, Shimano unterschiedlich.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Bevor ihr das BSA-Tretlager verbaut, streicht das Gewinde mit Antiseize oder Fett ein. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Bleibt bis zum Ende dran, um viele nützliche Infos zum Thema BSA-Tretlager zu bekommen.

Bevor es jetzt ans Einschrauben geht, müsst ihr gucken, welche Spacer bei eurem Tretlager dabei sind und welche ihr benötigt. Hierfür versuche ich euch unter dem Video noch ein paar Infos zu geben – das Thema ist leider sehr unübersichtlich. Und dann ist das Ganze noch wie bei den Pedalen: Es gibt eine linke Seite und eine rechte Seite. Der Pfeil zeigt die Drehrichtung, in der das Lager zugeschraubt wird.

Anschließend dreht ihr die erste Seite mit der Hand locker ein. Dann dasselbe noch mal auf der Nichtantriebsseite – und hier lasst ihr ein paar Gewindegänge über. Zuerst schraubt ihr die Antriebsseite ordentlich fest – besser natürlich noch mit einem Drehmoment. Jetzt das Ganze noch auf der Nichtantriebsseite.

Zu den Werkzeugen versuche ich euch auch etwas unter dem Video zu verlinken. BSA beschreibt nämlich nur den Gewindestandard – nicht innen. Hier macht jeder wieder sein eigenes Süppchen. Und so passt dieses Werkzeug nur für ein DUB-SRAM-Innenlager – Shimano bekommt ihr damit nicht zu. Schaut unter das Video für ein paar mehr Infos zu Werkzeugen.

Für mehr Videos zum Thema Fahrrad: juliusfahrrad.de