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Montage

Umwerfer mit Schelle ausrichten

By So einfach geht's

🚴 Thema des Videos: 

Shimano Umwerfer mit Schellenmontage ausrichten

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Technische Details & Transkript anzeigen

Beschreibung

Dieses Video erklärt, wie du einen verdrehten Shimano-Umwerfer (vorderer Schalthebel) neu ausrichtest. Gezeigt wird die Variante mit Rahmenschelle; für die andere Montageart gibt es ein separates Video auf juliusfahrrad.de. Zum Ausrichten wird die hintere Schraube gelöst – je nach Modell mit Vierer- oder Fünfer-Inbus. Danach lässt sich der Umwerfer verdrehen und in der Höhe verstellen. Zuerst wird die Sollhöhe eingestellt: Sie orientiert sich am Leitblech des Umwerfers und am Zahn des großen Kettenblattes. Shimano gibt oft 1 bis maximal 3 mm Abstand an; etwa 2 mm passen für die meisten Umwerfer. Kann das Teil nicht nach oben, kann der Schaltzug blockieren – dann Zugspannung lösen und später neu einstellen.

Anschließend wird der Winkel kontrolliert: Der Umwerfer soll in einer Flucht mit dem Kettenblatt stehen. Das geht nach Augenmaß oder durch Durchlangen und Fühlen, ob er hinten nach innen wegkippt. Nach der groben Ausrichtung die Schellenschraube handfest schließen. Wichtig: Nach dem Festziehen der Schelle ändert sich oft der Winkel (die Höhe bleibt meist), daher unbedingt noch mal prüfen, ob der Umwerfer weiterhin in Flucht mit dem Kettenblatt steht. Danach kann die restliche Umwerfer-Einstellung (Begrenzung, Zugspannung) fortgesetzt werden. Ein Haftungsausschluss für Selbstbauer wird erwähnt.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Schellen-Umwerfer, die Verdrehung oder Verstellung beheben wollen. Die Anleitung eignet sich für Suchanfragen wie „Shimano Umwerfer ausrichten“, „Umwerfer verdreht“, „vorderer Umwerfer Höhe Abstand Kettenblatt“, „Umwerfer Flucht Kettenblatt“ und „Schellen-Umwerfer einstellen“.

Zusätzliche Infos

  • Reparaturart: Verdrehten Shimano-Umwerfer (Schellen-Variante am Rahmen) neu ausrichten – Höhe und Winkel.
  • Werkzeuge: Vierer- oder FĂĽnfer-Inbus (je nach Umwerfermodell) fĂĽr die hintere Befestigungsschraube.
  • Referenz Höhe: Leitblech des Umwerfers zum Zahn des groĂźen Kettenblattes; Shimano oft 1–3 mm, ca. 2 mm als Faustwert fĂĽr die meisten Umwerfer.
  • Winkel: Umwerfer soll in einer Flucht mit dem Kettenblatt stehen; Kontrolle nach AugenmaĂź oder durch Durchlangen (FĂĽhlen, ob er hinten nach innen kippt).
  • Typische Probleme: Umwerfer geht nicht nach oben – oft Schaltzug im Weg, Zugspannung lösen; nach Festziehen der Schelle verändert sich der Winkel – Höhe bleibt meist, Winkel erneut prĂĽfen und ggf. korrigieren.
  • Hinweis: Andere Montagevariante (nicht Schelle) in separatem Video auf juliusfahrrad.de. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Hast du einen Shimano-Umwerfer, der sich verdreht hat und neu ausgerichtet werden muss? Dann schau das kurze Video bis zum Ende an, um viele Tipps zum Thema zu bekommen. Die hier gezeigte Variante ist die mit einer Schelle am Rahmen montierte. Es gibt noch eine andere Variante – dazu gibt es ein separates Video auf juliusfahrrad.de. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet den Haftungsausschluss.

Um das Teil auszurichten, wenn es krumm ist, müssen wir hinten die Schraube lösen. Die Werkzeugaufnahme gibt es in zwei Varianten: Vierer- oder Fünfer-Inbus. Sobald das Teil gelöst ist, kann man es verdrehen und in der Höhe verstellen. Zuerst schauen wir uns die Sollhöhe an und stellen sie ein. Sie orientiert sich am Leitblech des Umwerfers und am Zahn des großen Kettenblattes. Das ist je nach Umwerfer etwas unterschiedlich; Shimano gibt oft 1 bis maximal 3 mm an. Mit etwa 2 mm fährt man bei den meisten Umwerfern gut. Also den Umwerfer so ausrichten, dass hier etwa 2 mm Abstand sind. Wenn du das Teil nicht nach oben bekommst, kann es am Schaltzug liegen – meiner kommt von unten und wird beim Anheben mitbewegt. Wenn es einfach nicht geht: Zugspannung lösen; sie muss danach wieder eingestellt werden.

Nach der Höhe den Winkel prüfen. Der Umwerfer soll in einer Flucht mit dem Kettenblatt stehen. Das kann man erst mal nach Augenmaß machen und so gut es geht ausrichten. Geht auch, indem man durchlangt und fühlt, ob er hinten nach innen wegkippt. Noch ein kurzer Blick auf die Höhe – passt. Jetzt die Schraube der Schelle schließen, handfest. Der Umwerfer sitzt fest. Jetzt muss man aber zwingend noch mal kontrollieren: Oft ändert sich der Winkel, wenn man die Schelle hinten festzieht. Die Höhe bleibt in der Regel, aber der Winkel – da noch mal einen Blick drauf werfen und schauen, ob er noch in einer Flucht mit dem Kettenblatt steht.

Das war’s. Danach kannst du weitermachen und den restlichen Umwerfer einstellen. Für mehr Tipps: juliusfahrrad.de

Dämpfer (de)montieren

By So einfach geht's

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Dämpfer am Fahrrad Ein- und Ausbau.
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Beschreibung

Zum Ein- und Ausbau eures Dämpfers benötigt ihr meistens nur einen Inbus oder ein Inbusset. Bevor ihr eine einzelne Schraube rausdreht: Erst mal alle Dämpferschrauben lösen. Untere Dämpferschraube rausdrehen – vor dem Entnehmen den Hinterbau mit der zweiten Hand fixieren. Sonst rutscht der Dämpfer oft direkt raus, der Hinterbau knallt nach hinten und die Wippe schlägt an den Hauptrahmen – im schlimmsten Fall Macken. Wer vorsichtig sein möchte, kann einen Lappen dazwischen klemmen. Restliche Dämpferschrauben entfernen. Der Dämpfer kann sich bewegen – vorklappen. Kleine Distanzstücke (Buchsen) sind verbaut – haben eine Richtung, beim Einbau beachten. Dämpfer entnehmen – sitzt er stramm, vorsichtig nachhebeln, mit wenig Gewalt raus.

Einbau: Umgekehrt wie Ausbau. Dämpferauge steht nicht mehr zum Rahmen? Der untere Dämpferbody lässt sich verdrehen – mit Inbus gegenhalten, verdrehen, bis es passt. Einbauposition nicht eindeutig? Vor dem Ausbau ein Foto machen. Buchsen fallen leicht raus? Etwas Fett als Kurzzeitkleber. Lappen raus, Hinterbau vorsichtig hin und her rütteln, damit die Schraube Platz findet. Schrauben leicht andrehen, alle anfädeln, dann nacheinander festziehen. Drehmoment laut Rahmenhersteller beachten. Loctite mittelfest auf die Gewinde – lockere Hinterbauschrauben will niemand. Nach einiger Fahrzeit Schrauben nachziehen. Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Zielgruppe sind Radfahrer mit Full-Suspension-Bikes. Relevant für Suchanfragen wie „Dämpfer ausbauen“, „Dämpfer einbauen“, „Hinterbaudämpfer wechseln“ und „Dämpferschrauben“.

Zusätzliche Infos

  • Thema: Dämpfer ein- und ausbauen.
  • Werkzeug: Inbus bzw. Inbusset.
  • Ausbau: Alle Dämpferschrauben lösen. Hinterbau mit zweiter Hand fixieren. Untere Schraube raus – oft rutscht Dämpfer raus, Hinterbau knallt. Optional: Lappen dazwischen. Restliche Schrauben raus. Dämpfer vorklappen, entnehmen. DistanzstĂĽcke/Buchsen haben Richtung – beachten.
  • Einbau: Umgekehrt. Dämpferauge verdreht? Unteren Dämpferbody verdrehen (Inbus gegenhalten). Buchsen mit Fett fixieren. Schrauben anfädeln, leicht andrehen, nacheinander festziehen.
  • Tipps: Vor Ausbau Foto machen (Einbauposition). Drehmoment beachten. Loctite mittelfest. Nach Fahrzeit Schrauben nachziehen.
  • Sicherheit: Haftungsausschluss bei Selbstarbeit beachten.

Transkript (bereinigt)

Zum Ein- und Ausbau eures Dämpfers benötigt ihr meistens nur einen Inbus oder ein Inbusset. Falls ihr selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss. Bleib bis zum Ende dran, um viele nützliche Tipps zum Thema Dämpfer ein- und Ausbau zu bekommen.

Bevor du eine einzelne Schraube rausdrehst, lös erst mal alle Dämpferschrauben. Ich drehe hier jetzt erst mal die untere Dämpferschraube raus. Bevor ich diese entnehme, fixiere ich mit der zweiten Hand hier meinen Hinterbau. Schraube ist draußen – und in meinem Fall passiert hier nichts. Häufig rutscht dann der Dämpfer direkt raus aus der Aufnahme, und der Hinterbau knallt nach hinten, und die Wippe schlägt an den Hauptrahmen und macht im schlimmsten Fall Macken hier rein. Wer im Handling Probleme hat oder vorsichtig sein möchte, kann hier einen Lappen reinklemmen. Nun entferne ich noch die restlichen Dämpferschrauben. Der Dämpfer hier ist mit drei Schrauben befestigt – es gibt aber auch viele Dämpfer, die nur mit zwei Schrauben befestigt sind. Der Ablauf bleibt aber identisch.

So – ihr seht, der Dämpfer hat sich hier ein Stück bewegt. Den kann ich einmal vorklappen. Und hier sind so kleine Distanzstücke verbaut. Das macht jeder Hersteller unter Umständen etwas anders – aber ihr seht schon, das Teil ist nicht rund, hat also eine Richtung, und später beim Einbau sollten wir das wieder beachten. So, jetzt kann ich einmal den Dämpfer entnehmen. Der sitzt bei mir unten ganz schön stramm – ich habe einmal kurz unten mit nachgehebelt. Bei sowas immer vorsichtig sein – der muss mit wenig Gewalt raus.

Der Einbau ist mehr oder weniger identisch zum Ausbau, nur umgekehrt. Was aber sein kann, wenn ihr den Dämpfer mal beim Service hattet: Dass hier das Dämpferauge nicht mehr richtig zum Rahmen steht. Der untere Dämpferbody lässt sich verdrehen – ich halte hier mal mit einem Inbus gegen und kann diesen jetzt verdrehen, damit der dann wieder passend steht und ich den Dämpfer wieder eingebaut bekomme. Auch noch ein Tipp: Bei mir ist die Dämpfereinbauposition logisch – das kann ich fast nicht falsch machen. Es gibt allerdings Rahmen, da ist das gar nicht mehr so einfach – ob er jetzt so drin lag oder so rum und so weiter. Macht euch vielleicht, bevor ihr den Dämpfer ausbaut, noch ein Foto für später. Die vorhin gezeigten Buchsen fallen manchmal ganz schön leicht raus – hier könnt ihr etwas Fett nehmen, das funktioniert als Kurzzeitkleber. Könnt ihr hier den Dämpfer noch mal verdrehen. Bei mir muss der Lappen jetzt hier wieder raus, damit ich den Hinterbau bewegen kann. Vorsichtig hin und her rütteln, damit die Schraube Platz findet. Diese leicht andrehen und erst mal alle Schrauben anfädeln. Sind alle Schrauben drin, kannst du sie nach und nach festziehen. Hier gibt jeder Rahmenhersteller ein Drehmoment vor – im Idealfall hältst du das ein. Und niemand lockere Hinterbauschrauben haben will – kannst du auch gerne etwas Loctite mittelfest auf die Gewinde geben. Nach einiger Fahrzeit zieh deine Schrauben gerne noch mal nach – falls sich hier noch mal etwas gesetzt hat. Für mehr Tipps rund um dein Fahrrad: juliusfahrrad.de