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Zum Aufpumpen eines Dunlopventils zuerst die Schutzkappe entfernen und den Konterring festdrehen. Eine Pumpe mit 6,5-mm-Loch (bzw. dem kleineren Loch bei Universalpumpen) auf das Ventil setzen, Hebel schließen und pumpen. Nach dem Aufpumpen Hebel öffnen, Pumpe abziehen, Ventilkappe aufsetzen und zudrehen.
Ein Nachteil des Dunlopventils: Der angezeigte Druck entspricht oft nicht dem Reifendruck – besonders bei älteren Pumpen entweicht am Ventilkopf Luft, sodass der Manometerwert verfälscht ist. Verklemmt die Gummidichtung, hilft ein kräftiger Luftstoß mit der Pumpe. Das Ventil lässt sich bei Defekt einzeln austauschen; alternativ kann ein Schlauch mit Autoventil verwendet werden, da die Felgenbohrung identisch ist.
Zusätzliche Infos
- Schutzkappe entfernen, Konterring festdrehen
- Pumpe mit 6,5-mm-Loch bzw. kleinerem Loch bei Universalpumpen
- Pumpe auf Ventil setzen, Hebel schließen, pumpen
- Fertig: Hebel öffnen, Pumpe abziehen, Ventilkappe aufsetzen
- Druckanzeige oft ungenau (Luftverlust am Ventilkopf bei älteren Pumpen)
- Verklemmte Dichtung: kräftiger Luftstoß mit der Pumpe
- Ventil einzeln austauschbar, Schlauch mit Autoventil kompatibel
- Haftungsausschluss bei Eigenmontage beachten
Transkript
Um ein Dunlopventil aufzupumpen, entfernst du erst mal die Schutzkappe. Bleib bis zum Ende dran, um alle Tipps zum Dunlopventil zu bekommen. Falls du selbst Hand anlegt, beachtet diesen Haftungsausschluss.
Anschließend empfehle ich euch immer, den Konterring einmal festzudrehen. Dann braucht ihr eine richtige Pumpe mit einem 6,5-mm-Loch. In dem Fall habe ich hier eine Pumpe, die für alle Ventile funktioniert – dann brauche ich das kleinere Loch. Ich setze es einmal auf das Ventil auf und schließe den Hebel. Jetzt kann ich zu pumpen beginnen.
Da kommen wir leider zum ersten Nachteil des Dunlopventils: Hier lässt sich jetzt der Druck mal ordentlich ablesen. Das hier, was angezeigt wird, ist allerdings nicht unbedingt der Druck im Reifen, sondern erst mal der, der nur hier im Schlauch ansteht. Wenn die Pumpen etwas älter sind, rauscht gerne hier am Ventilkopf etwas Luft raus – und das, was ihr dann hier ablest, ist gar nicht der reale Reifendruck.
Seid ihr dann mit Pumpen fertig: Hebel hoch, Kopf einmal abziehen, Ventilkappe aufsetzen, zudrehen – fertig.
Ab und an verklemmt hier im Ventil die Gummidichtung. Dann setzt ihr die Pumpe auf, pumpt los – und es geht einfach keine Luft rein. Dann gebt mit der Pumpe einen kräftigen Luftstoß, und dann öffnet sich in der Regel das Ventil.
Ich zeige euch auch mal, wie das Ventil aufgebaut ist: Der Konterring drückt nämlich nur hier das eigentliche Ventil in diesem Ventilstock. So ein Ventil geht auch mal kaputt, kann aber einzeln ausgetauscht werden. Im Großen und Ganzen macht das Ventil auch keine Probleme – ich finde es allerdings etwas überholt.
Ihr könnt aber auch, wenn der Schlauch mal defekt ist, ihn durch einen Schlauch mit einem Autoventil ersetzen. Das ist nämlich dieselbe Bohrung in der Felge.
Ansonsten habe ich euch auch ein paar gut funktionierende Pumpen unter dem Video verlinkt.
Für mehr Infos zum Thema Fahrrad geht auf juliusfahrrad.de.